DEL
  • DANKE für die Unterstützung in der Saison 15/16
 
Eishockey Gala 2016 Gewinnspiel - Die Gewinnerin steht fest

Eishockey Gala 2016 Gewinnspiel - Die Gewinnerin steht fest

Am 12. März fand die Gala des deutschen Eishockeys erstmals in Straubing statt. Im Hotel Asam versammelten sich...

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„POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“:

„POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“:

DKMS versteigert einmalige Torhütermaske Top-Designer Thomas Jetter entwirft Unikat mit hohem Sammlerwert weiterlesen »
Allrounder im Sturm

Allrounder im Sturm

Angreifer Tim Miller verstärkt zur Saison 2016/2017 die Straubing Tigers. Der 29-jährige hat das Rüstzeug für die...

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Defensivspezialist für die Straubing Tigers

Defensivspezialist für die Straubing Tigers

Mit Mike Cornell vermelden die Gäubodenstädter einen weiteren Neuzugang im Abwehrbereich. Der Rechtsschütze hat in...

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Rund um die Dauerkarte - Straubing Tigers geben Einblicke

Rund um die Dauerkarte - Straubing Tigers geben Einblicke

Es war eine sportlich erfolgreiche Saison 2015/16 für die Straubing Tigers. Platz neun, Viertelfinal-Teilnahme,...

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Freitag, 13. Mai 2016

Eishockey Gala 2016 Gewinnspiel - Die Gewinnerin steht fest

Am 12. März fand die Gala des deutschen Eishockeys erstmals in Straubing statt. Im Hotel Asam versammelten sich Gesellschafter, Offizielle, Trainer, Aktive usw. um der Vergabe der begehrten Auszeichnungen sowie Aufnahmen in die Hall of Fame beizuwohnen. Alle Anwesenden erlebten einen rundum gelungenen Abend  in entspannter sowie familiärer Atmosphäre.

 

Auch deshalb hat man sich im Lager der Straubing Tigers entschieden im Nachgang ein Gala-Magazin zu kreieren. Die Umsetzung erfolgte mit tatkräftiger Unterstützung des langjährigen Partners Straubinger Tagblatt. Das kostenlose Nachschlagewerk war im Gäuboden an nahezu allen öffentlichen Begegnungsstätten erhältlich.

 

„Das Magazin ist sehr gut angekommen“, erklärt Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen. „Das enthaltene Gewinnspiel wurde ebenfalls bestens angenommen“, beschreibt Sennebogen weiter. Dass sich die Clubverantwortlichen über viele Zuschriften freuen durften, ist alles andere als verwunderlich: Als Preis wurde schließlich eine Stehplatz-Dauerkarte für die neue Saison ausgelobt. Kürzlich ist durch „Glücksfee“ Sandro Schönberger, die Ziehung des Gewinners erfolgt: Sonja Zwack aus Falkenfels darf schon bald eine Jahreskarte ihr Eigen nennen.

 

Als sie telefonisch informiert wurde, konnte sie ihr Glück kaum fassen: „Unglaublich, dass ich gewonnen habe. Mein Mann und unsere Kinder besuchen regelmäßig die Heimspiele, besonders an Sonntagen. An der Jahreskarte werden wir bestimmt viel Freude haben“.

 

Alle die nicht gewonnen haben, können weiterhin im „freien Verkauf“ zuschlagen. Infos dazu unter: http://www.straubing-tigers.de/aktuelles/article/die-straubing-tigers-geben-ticketpreise-fuer-die-saison-201617-bekannt.html.

 

Der Kapitän der Straubing Tigers Sandro Schönberger bei der Ziehung der Gewinnspiel-Gewinnerin https://youtu.be/mtYMTEkgT6E

Freitag, 13. Mai 2016

„POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“:

DKMS versteigert einmalige Torhütermaske Top-Designer Thomas Jetter entwirft Unikat mit hohem Sammlerwert

Seit der Saison 2015/16 unterstützt die Deutsche Eishockey Liga (DEL) die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei im Kampf gegen Blutkrebs. Gemeinsam mit den 14 Clubs wirbt die Liga mit der Kampagne „POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“ bundesweit dafür, dass sich noch mehr Menschen bei der DKMS registrieren. Im Rahmen der Initiative haben sich bereits mehr als 5.500 neue Lebensretter in die weltweit größte Stammzellspenderdatei aufnehmen lassen. Darüber hinaus wurden über 25.000 Euro an Spenden durch die DEL und ihre Clubs gesammelt.


Torhüter-Maske mit hohem Sammlerwert und vielen Highlights

Jeder Eishockey-Fan weiß, dass Goalie-Masken das Heiligtum der Torhüter sind und nicht selten viel Zeit und Kreativität in deren Gestaltung gelegt wird. Der Designer Thomas Jetter wird weltweit von den Top-Goalies beauftragt, um deren Masken zu einem echten Einzelstück zu machen. Für die DEL-Initiative „POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“ hat Thomas Jetter nun eine Maske gestaltet, die für jeden Samm-ler und Eishockeyfan ein absolutes Highlight ist. Das Layout verbindet auf einzigartige Weise die Initiative der DEL für die DKMS mit dem gemeinsamen Kampf gegen Blutkrebs. Neben dem Kooperationslogo und dem Claim „POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“ hat es Jetter dank seiner filigranen Arbeit geschafft, alle 14 Logos der DEL-Clubs auf dem Helm zu platzieren. Dabei besticht die Gestaltung auch durch die vielen Details, die der Designer im Gesamtbild integriert hat.
Der Sammlerwert des Helms, die Jetter samt seiner Arbeitszeit zugunsten der DKMS gespendet hat, wird zudem durch die Rückseite des Helms gesteigert: Auf der Backplate haben anlässlich der GALA DES DEUTSCHEN EISHOCKEYS Anfang März im ASAM Hotel in Straubing unter anderem Matthias Niederberger (Torhüter des Jahres, Düsseldorfer EG), Patrick Reimer (Spieler des Jahres und Stürmer des Jahres, Thomas Sabo Ice Tigers), Christof Kreutzer (Trainer des Jahres, Düsseldorfer EG), Christoph Schubert (Best Cable Guy, Hamburg Freezers), Fabio Pfohl (Rookie des Jahres, Grizzlys Wolfsburg), Stefan Ustorf (Hockey Hall of Fame Deutschland, Eisbären Berlin) und Nationaltrainer Marco Sturm unterschrieben.


Die Maske bei ebay

Die Maske ist ab Donnerstag, 12. Mai, 19:15 Uhr bei ebay zu ersteigern. Die Auktion endet am Sonntag den 22. Mai um 19:00 Uhr. Zu finden ist die Auktion über die Stichworte: „DEL Helm / Unikat DEL-Goalie-Maske – POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“.
Schon während der abgelaufenen Saison erhielt die Kooperation „POWERPLAY GEGEN BLUTKREBS“ besondere Unterstützung durch die Torhüter der DEL. Die Goalies aller Clubs gestalteten individuelle Masken, die zugunsten der DKMS über die Auktionsplattform eBay versteigert wurden. Die hierfür benötigten Masken wurden freundlicherweise vom DEL-Partner Schanner Eishockeyartikel GmbH zur Verfügung gestellt. Insgesamt kamen bei den Versteigerungen knapp 10.000 Euro zusammen. Das Geld wird nun zu 100 Prozent für den Kampf gegen Blutkrebs verwendet. Zusammen mit den Sammelaktionen in den Arenen, Spenden einzelner Clubs und Versteigerungsaktionen von Clubs und Sponsoren zugunsten der DKMS konnten so in der abgelaufenen Saison bereits mehr als 25.000 Euro für den Kampf gegen Blutkrebs gesammelt werden.


Über die DKMS

 

Die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH sucht und vermittelt Stammzellspender für Menschen mit Blutkrebs und anderen Erkrankungen des blutbildenden Systems. Mit weltweit über 6,2 Millionen Registrierten (davon mehr als 4,5 Millionen in Deutschland) und über 55.000 ermöglichten Stammzelltransplantationen ist sie die weltweit größte Stammzellspenderdatei. Den Anstoß zur Gründung gab 1991 das Schicksal der an Leukämie erkrankten Mechtild Harf, die eine Stammzelltransplantation benötigte. Mit dem Ziel, gemeinschaftlich noch mehr Leben zu retten, engagiert sich die DKMS seit 2013 verstärkt in der Forschung und weitet ihre Arbeit auch auf andere Länder aus. Bisher ist sie in den USA (Delete Blood Cancer DKMS), Polen (DKMS Polska), Spanien (Fundación DKMS España) und in Großbritannien (Delete Blood Cancer UK) vertreten.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Allrounder im Sturm

Angreifer Tim Miller verstärkt zur Saison 2016/2017 die Straubing Tigers. Der 29-jährige hat das Rüstzeug für die spätere Profikarriere, wie auch sein neuer Mannschaftskamerad Mike Cornell, in der nordamerikanischen College-Liga NCAA erhalten. In der Folge war der US-Boy für diverse ECHL- und AHL-Clubs aktiv. Tigers Torhüter Matt Climie ist ein alter Bekannter des Linksschützen, denn 2011/2012 gingen die beiden gemeinsam für die Chicago Wolves (AHL) auf das Eis. In dieser Spielzeit gelang Tim Miller im Übrigen mit 21 Toren und 19 Beihilfen sein bisheriger Karrierebestwert auf nordamerikanischem Boden.

 

2014/2015 wagte der Flügelstürmer den Sprung nach Europa und schloss sich den Fischtown Pinguins Bremerhaven an. Nachdem die Umstellung auf die größere Eisfläche erfolgreich gemeistert war, avancierte er zum „Playoff-Monster“ und hatte mit 7 Treffern und 5 Assists (13 Einsätze) einen maßgeblichen Anteil an der Vizemeisterschaft. Auch in der abgelaufenen Saison zählte Miller zu den verlässlichen Scorern der Seestädter (48 Spiele/18 Tore/16 Vorlagen).

 

„Wir haben Tim in den letzten Jahren sowohl in der DEL2 als auch in Nordamerika mehrmals beobachten können. Dabei ist er uns positiv aufgefallen und im Gedächtnis geblieben. Gespräche ergaben, dass er in der DEL Fuß fassen und sich in Europa einen Namen machen will. Deshalb haben wir ihm ein Angebot unterbreitet und Tim hat entschlossen zugegriffen“, erklärt Jason Dunham. „Mit ihm haben wir eine zusätzliche Allzweckwaffe in der Abteilung Attacke zur Verfügung, denn offensiv kann er nahezu jede Rolle spielen. Dies ermöglicht uns, in Verbindung mit den bisherigen Verpflichtungen, weiterhin eine variable Ausrichtung“, ergänzt der sportliche Leiter. „Wir werden Tim nicht an Scorerpunkten messen: viel wichtiger ist, dass er mit seiner Kämpfermentalität sowie Nehmerqualitäten zum Gesamterfolg beiträgt“, beschreibt Dunham abschließend.

 

Tim Miller hat einen Jahresvertrag erhalten. Da er über eine doppelte Staatsbürgerschaft verfügt (USA/Deutschland), belegt er keine Importstelle.

Samstag, 07. Mai 2016

Defensivspezialist für die Straubing Tigers

Mit Mike Cornell vermelden die Gäubodenstädter einen weiteren Neuzugang im Abwehrbereich. Der Rechtsschütze hat in Nordamerika u. a. an der University of Maine eine umfassende Hockey-Ausbildung erhalten und kann mittlerweile auf einen Erfahrungsschatz aus 98 ECHL-Partien (davon 30 Playoff-Spiele) sowie 130 AHL-Einsätzen verweisen. Bei den Florida Everblades (ECHL) hat der Abwehrspieler zwischen 2012 und 2016 für den in Deutschland bestens bekannten Trainer Greg Poss die Schlittschuhe geschnürt.

 

Cornell gilt als ausgewiesener Stay-at-Home-Verteidiger und bringt ein gesundes Maß an Physis mit. Zudem verfügt er über eine "Pferdelunge" und ist dadurch stets in der Lage viel Eiszeit zu nehmen. Mit 28 Jahren ist der gebürtige Amerikaner, der auch die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt, im besten Sportleralter. Ähnlich wie Austin Madaisky geht er den Schritt nach Europa, um eine neue Erfahrung im Eishockey zu machen, bewusst und zielgerichtet an.

 

"Larry Mitchell und ich haben Mike in Nordamerika dreimal beobachtet und parallel Erkundigungen eingeholt", erklärt Jason Dunham. "Da er bei seinen Auftritten stets überzeugen konnte und wir nur positives gehört haben, sind wir überzeugt, dass er unserer Defensive weiter Stabilität verleihen wird", erklärt der sportliche Leiter weiter. "Mike gibt unserer Defensive eine gute Balance zwischen offensiv und defensiv. Es ist wichtig, dass hier das Gleichgewicht stimmt. Des Weiteren ist er unheimlich ehrgeizig und ein wahrer Teamplayer. Damit eint er typische Straubinger-Tugenden", verrät Dunham abschließend.

 

Mike Cornell erhält einen Jahresvertrag. Mit seiner Verpflichtung steht der sechzehnte Akteur für die Saison 2016/2017 fest.

Freitag, 29. April 2016

Rund um die Dauerkarte - Straubing Tigers geben Einblicke

Es war eine sportlich erfolgreiche Saison 2015/16 für die Straubing Tigers. Platz neun, Viertelfinal-Teilnahme, ordentliche Zuschauerzahlen. Doch Geld lässt sich mit Eishockey nicht verdienen, im Gegenteil. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen", sagt Uli Voll als einer der Sprecher der Tigers-Gesellschafter. „Aber die Belastungen für die Gesellschafter gehen an die Grenze. Wir müssen an allen Stellschrauben drehen, um dauerhaft die DEL in Straubing zu erhalten." Denn Eishockey ist ein teurer Sport und so mussten auch am Ende der Saison 2015/16 die Tigers-Gesellschafter das Minus ausgleichen, trotz Viertelfinal-Einzugs gab es eine Etat-Unterdeckung. Ein Problem freilich, das quer durch alle Eishockey-Ligen ersichtlich ist. Landshut wurde in der vergangenen Saison die Lizenz in der DEL2 entzogen, Regensburg hätte bei einem sportlichen Aufstieg aus der Oberliga die Zweite Liga nicht stemmen können. Situationen, in die man bei den Tigers nicht kommen will. Auch mit Blick auf die benachbarten Nawaro-Volleyballerinnen, die nach nur einem Jahr in der höchsten Liga in Deutschland die Pleite ereilt hat. Deshalb ist nun zur neuen Saison eine Erhöhung der Dauerkartenpreise - bei gleichbleibenden Einzelticket-Preisen - unumgänglich.

 

„Wir haben drei Finanzierungsquellen: Gesellschafter, Fans und Sponsoren. Es gibt nur diese drei Säulen", so Mario Kozuch, ebenfalls einer der Gesellschafter der Tigers. „Und wir brauchen alle drei Quellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben." Denn trotz einer breiten Gesellschafter-Struktur von 16 Gesellschaftern kommt man an Grenzen: Die Zahlungen der Gesellschafter stiegen von 350.000 Euro im ersten Jahr in der DEL auf aktuell 1,2 Millionen Euro. Deshalb hofft man nun auf die Unterstützung der Sponsoren und eben auch der Fans. „Wenn die Zuschauer nicht mitmachen, haben wir in dieser Liga keine Zukunft", sagt Kozuch. Dabei geht es aber nicht darum, große Sprünge zu machen. Der Etat von rund 5,2 Millionen Euro wird unverändert bleiben, auch der Spieleretat bleibt gleich. „Für uns geht es darum, wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir sind finanziell auf einer Ebene mit Schwenningen. Es geht darum, diesen Status Quo zu erhalten und dauerhaft in der DEL zu bleiben", erläutert Voll noch einmal. „Die Gesellschafter stehen dahinter und wollen auch in Zukunft DEL spielen. Aber die Belastungsgrenze ist einfach erreicht", macht Voll klar. Denn in der DEL müssen sich die Tigers mit Gobal Playern messen, die unfassbare Summen investieren. So war München zwei Jahre nach dem DEL-Aufstieg 2012 finanziell am Ende. Erst der Einstieg von Red Bull brachte die Rettung und den Aufschwung. Seither investiert der österreichische Getränke-Hersteller pro Jahr eine zweistellige (!) Millonensumme. VW bzw. dessen Tochter Skoda bezahlt in Wolfsburg mehr als der Gesamt-Etat der Tigers beträgt. Diese Beispiele ließen sich mit den Namen Anschütz, Hopp etc. an fast jedem Standort beliebig fortsetzen. Den „reichen Onkel", der mehrere Millionen Euro investiert, gibt es in Straubing aber nicht. Die Gelder müssen anderweitig acquiriert werden. „Eishockey ist ein brutales Draufzahlgeschäft. Das muss den Fans klar sein. Es geht nicht darum, Geld zu verdienen, sondern es geht darum, die Belastungen der Gesellschafter in einem vernünftigen Rahmen zu halten", sagt Tigers-Geschäftsführerin Gaby Sennebogen.

 

Und der Club zeigt deshalb auch Transparenz und geht mit Zahlen an die Öffentlichkeit. So müssen die Tigers alleine rund 250.000 Euro aufbringen, noch ehe überhaupt ein Spieler auf dem Eis steht. An den DEB gehen jährlich 55.000 Euro, an den Förderverein deutscher Eishockey-Nachwuchs 38.000 Euro, an die DEL die Club-Umlage pro DEL-Club in Höhe von 72.000 Euro, Strafzahlung aus dem Fünf-Sterne-Programm sind 52.000 Euro, hinzu kommt noch die Unterstützung für Kooperationspartner Rosenheim und den eigenen Nachwuchs beim EHC Straubing. Da kommen dann auch noch die Kosten für die Berufsgenossenschaft hinzu. Diese sind seit dem ersten DEL-Jahr der Tigers um unglaubliche 224 Prozent (!) gestiegen. Lagen sie 2006/07 noch bei knapp 150.000 Euro, so sind nun alleine für die VBG 475.000 Euro fällig. Macht zusammen also bereits weit über 700.000 Euro, bis man erst einmal in den Spielbetrieb einsteigen kann. „Wir müssen deshalb einfach auch die Dauerkarten-Preise anpassen", sagt Mario Kozuch. „Das sind Sachzwänge und eine Notwendigkeit." Die Dauerkarten-Preise blieben in der Vergangenheit nämlich ziemlich stabil. Zwischen 2006 und 2016 sank der Stehplatz-Dauerkartenpreis sogar um 5 Prozent. Bei den Sitzplätzen gab es in diesem Zeitraum eine Steigerung um 31 Prozent.

 

Es geht nun also darum, die Tigers zukunftsfähig in der DEL zu machen. „Eines ist wichtig: Der Gesellschafterkreis ist groß und stabil. Aber es müssen alle unsere drei Säulen an einem Strang ziehen", hofft Kozuch. Denn: „Wir haben in unseren zehn Jahren DEL mit Standorten wie Hannover, Kassel, Frankfurt große Städte ausscheiden sehen. In solch eine Lage wollen wir nicht kommen", erläutert Uli Voll. „Deshalb müssen wir jetzt diese Maßnahmen ergreifen." Und da man ohnehin schon mit den kleinsten Etat der Liga hat, lässt sich an der Ausgabenseite kaum sparen. Die Tigers sollen so fit gemacht werden für die Zukunft und haben dabei ein Ziel vor Augen. „Wir erhoffen uns wieder eine Zahl von rund 3.000 verkauften Dauerkarten. Das würde uns sehr helfen", sagt Uli Voll. Denn nur wenn sich alle drei Säulen engagieren, lässt sich die Zukunft engagiert planen.

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Steven Zalewski
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