Die Straubing Tigers gewinnen ihr Auswärtsspiel bei den Dresdner Eislöwen mit 5:3. Nach einem dominanten ersten Drittel und einer komfortablen Führung verteidigten die Niederbayern ihren Vorsprung im Schlussabschnitt trotz einer Dresdner Aufholjagd erfolgreich.
Spiel
Die Straubing Tigers erwischten in Dresden einen Traumstart. Bereits nach 28 Sekunden musste Ortega wegen Beinstellens auf die Strafbank, wodurch Straubing früh in Überzahl agierte. Trotz der personellen Unterzahl kam Dresden zu einer großen Gelegenheit: Bouma tauchte alleine vor Florian Bugl auf, doch der Straubinger Schlussmann parierte stark und verhinderte einen möglichen Shorthander. Kurz darauf wurde eine weitere Strafzeit gegen die Gastgeber angezeigt, sodass Straubing zunächst mit einem zusätzlichen Feldspieler agieren konnte. In der daraus resultierenden Druckphase gingen die Tigers schließlich in Führung: Marcel Brandt zog von der blauen Linie ab, Tim Brunnhuber stand vor dem Tor goldrichtig und lenkte die Scheibe zum 1:0 für Straubing ins Netz (05:09). Für Brunnhuber war es der dritte Saisontreffer. Straubing blieb spielbestimmend und legte wenig später nach. Filip Varejcka setzte sich zunächst selbst in Szene, spielte anschließend über Brandt und Stephan Daschner den Angriff weiter aus und nutzte schließlich die Unordnung in der Dresdner Defensive zum 2:0 (10:09). Auch danach blieben die Tigers gefährlich. Ein Schuss von Nicolas Beaudin landete im Powerplay am Gestänge. In der Schlussphase des Drittels sorgte eine weitere Überzahlsituation für den nächsten Treffer. Nach einer Strafzeit gegen Andres wegen Stockschlags nutzte Straubing das Powerplay konsequent: Elis Hede traf auf Zuspiel von Daschner zum 3:0 (17:31). Kurz vor der Pause musste mit Korte (18:40) ein weiterer Dresdner Spieler wegen hohen Stocks auf die Strafbank, sodass Straubing mit einer komfortablen Führung in die erste Drittelpause ging.
Die Straubing Tigers knüpften nach der Pause nahtlos an das starke erste Drittel an. Nur wenige Sekunden nach Wiederbeginn nutzten die Niederbayern eine weitere Überzahlsituation: Nick Halloran traf im Powerplay zum 4:0 (20:31). Kurz darauf musste erstmals auch ein Straubinger Spieler auf die Strafbank, als Stephan Daschner wegen Behinderung zwei Minuten erhielt. Dresden kam dadurch zu mehr Offensivaktionen, doch Florian Bugl zeigte sich erneut aufmerksam. Gorcik scheiterte mit einer guten Gelegenheit am Straubinger Schlussmann. Eine besonders brenzlige Szene ergab sich wenig später, als Tomas Andres alleine auf Florian Bugl zulief. Nicolas Beaudin kam von hinten und brachte Andres mit einem Beinstellen zu Fall, woraufhin die Schiedsrichter auf Penalty für Dresden entschieden. Bugl blieb jedoch ruhig und parierte auch diesen Versuch souverän. Die Partie entwickelte sich nun ausgeglichener, was sich auch im Torschussverhältnis widerspiegelte. In der Schlussphase des Drittels nutzten die Tigers erneut eine Überzahlsituation. Nach einer Strafzeit gegen McCrea wegen hohen Stocks spielte Marcel Brandt einen scharfen Pass vor das Tor, den Tim Fleischer zum 5:0 verwertete (37:51). Für Brandt war es bereits der dritte Assist des Abends.
Das Schlussdrittel begann mit einem schnellen Treffer der Gastgeber. Nach einem Fehler der Tigers nutzte Gorcik die Situation und traf bereits nach 1:46 Minuten zum 1:5-Anschlusstreffer für Dresden. Kurz darauf mussten die Straubing Tigers erneut in Unterzahl spielen, nachdem Florian Bugl wegen hohen Stocks eine Strafzeit erhielt, die von Tim Fleischer abgesessen wurde. Die Eislöwen erhöhten in dieser Phase den Druck, doch Straubing verteidigte die Situation zunächst erfolgreich. In der 47. Minute verkürzte Hendreschke nach Vorarbeit von LeBlanc und Sykora auf 2:5. Dresden blieb in der Folge offensiv aktiv, während Straubing defensiv nicht mehr ganz so konsequent agierte wie in den ersten beiden Dritteln. Eine weitere Strafzeit gegen Danjo Leonhardt wegen Spielverzögerung brachte die Tigers erneut in Unterzahl. In der Schlussphase traf schließlich Trevor Parkes zum 3:5 (58:42) und sorgte damit noch einmal für Spannung. Die Tigers brachten den Auswärtssieg letztlich über die Zeit.
Ausblick
Weiter geht es für die Straubing Tigers am Freitag mit dem Auswärtsspiel beim EHC Red Bull München im SAP Garden (13.03.2026, 19:30 Uhr). Zwei Tage später empfangen die Tigers die Kölner Haie am Pulverturm in Straubing (15.03.2026, 14:00 Uhr).
Übertragung
Magenta Sport strahlt alle Partien der PENNY DEL live aus. Im Normalfall ist auch unser Fanradio „Straubing Tigers on Air“ bei allen Spielen vor Ort und sendet über die App „Mixlr“ sowie via Internet.
Ticketing
Tickets für die Heimspiele können über das Online-Ticketing der Straubing Tigers unter https://tickets.tigershockey.de sowie gebührenfrei an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Auch die Stadionkassen sind ab 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet.
Dresdner Eislöwen vs. Straubing Tigers 3:5 (0:3; 0:2; 3:0)
Tore: 0:1 (05:09) Brunnhuber T. (Brandt M., Fleischer T., EQ); 0:2 (10:09) Varejcka F. (Daschner S., Brandt M., EQ); 0:3 (17:31) Hede E. (Fleischer T., Beaudin N., PP1); 0:4 (20:31) Halloran N. (Connolly M., Madden T., PP1); 0:5 (37:51) Fleischer T. (Brandt M., Leslie Z., PP1); 1:5 (41:46) Gorcik S. (Andres T., EQ); 2:5 (46:26) Hendreschke R. (LeBlanc D., Sykora T., EQ); 3:5 (58:42) Parkes T. (EQ).
Dresdner Eislöwen: Schwendener (Olkinuora) – McCrea, Johansson, Ortega, Parkes, Bouma – Braun, Suvanto, Sykora, LeBlanc, Hendreschke – Karlsson, Granz, Gorcik, Andres, Fox – Riedl, Pischoff, Postel, Korte.
Straubing Tigers: Bugl (Haukeland) – Daschner, Brandt, Halloran, Madden, Hede – Zimmermann, Beaudin, Loibl, Leonhardt, Scott – Leslie, Klein, Fleischer, Brunnhuber, Varejcka – Seidl, McKenzie, Melnick, Connolly.
Strafen: Dresden: 10 Minuten – Straubing: 6 Minuten
Zuschauer: 4.576
Schiedsrichter: Christopher Schadewaldt / Zsombor Pálkövi
Spielstätte: JOYNEXT Arena, Dresden

