Die Straubing Tigers müssen sich bei ERC Ingolstadt knapp mit 4:5 geschlagen geben. In einer offenen und intensiven Partie wechselte die Führung mehrfach, ehe die Gastgeber kurz vor Spielende den entscheidenden Treffer setzten. Trotz großem Einsatz und vier eigener Tore blieb Straubing am Ende ohne Punkt.
Spiel
Die Straubing Tigers erwischten einen aktiven Start und setzten den Gastgeber früh im gegnerischen Drittel unter Druck. Der Aufwand zahlte sich schnell aus: Nach gut fünf Minuten brachte Tyler Madden die Tigers in Führung, nachdem er einen Angriff konsequent abschloss (6.). Kurz darauf geriet Straubing jedoch erstmals in Unterzahl, und Ingolstadt nutzte das Powerplay zum schnellen Ausgleich durch Alex Breton (7.). Der Treffer wurde per Videobeweis überprüft, hatte jedoch Bestand. In der Folge entwickelte sich eine intensive Phase, in der Ingolstadt zunehmend Tempo aufnahm und mehrfach gefährlich vor dem Straubinger Tor auftauchte. Die Tigers ließen einige Kontersituationen zu, hielten jedoch dagegen. In einer unübersichtlichen Szene vor dem Tor erarbeiteten sich die Niederbayern erneut die Führung: Adrian Klein traf nach Videobeweis zum 2:1 (10.). Das Spiel blieb anschließend offen und temporeich. Beide Mannschaften agierten wach, wenngleich sich auf Straubinger Seite vereinzelt Ungenauigkeiten im Passspiel einschlichen. Henrik Haukeland verhinderte mit mehreren Paraden weitere Gegentreffer. Dennoch gelang Ingolstadt in der 17. Minute der erneute Ausgleich durch Morgan Ellis. Straubing setzte im Gegenzug Akzente, unter anderem durch einen Abschluss von Elis Hede, ohne jedoch erneut erfolgreich zu sein. In der Schlussminute des Drittels setzten sich die Gastgeber nochmals im Straubinger Drittel fest, ehe die Tigers den Puck befreien und einen letzten Angriff fahren konnten. Mit dem 2:2 ging es in die erste Pause.
Das zweite Drittel war von hoher Intensität geprägt. Ingolstadt erhöhte den Druck deutlich und setzte sich immer wieder längere Phasen im Straubinger Drittel fest. Die Gastgeber kamen zu mehreren Abschlüssen, unter anderem durch Peter Abbandonato, fanden jedoch ihren Meister wiederholt in Henrik Haukeland oder verfehlten das Ziel. In der 32. Minute gerieten die Tigers erstmals im zweiten Abschnitt in Unterzahl, als Nicolas Beaudin wegen Beinstellens auf die Strafbank musste. Das Straubinger Penaltykilling arbeitete konzentriert und ließ keinen Gegentreffer zu. Wenig später bot sich den Niederbayern die nächste Möglichkeit, selbst Akzente zu setzen: Nach einer Strafe gegen Ingolstadt überstanden die Tigers zunächst eine weitere Unterzahlsituation der Gastgeber, ehe sie in der 35. Minute erneut zuschlugen. Nicholas Halloran schloss einen Angriff konsequent ab und brachte Straubing mit seinem Treffer erneut in Führung, vorbereitet von Mike Connolly, der in seinem ersten Spiel nach Verletzungspause direkt einen Assist beisteuerte (35.). Straubing blieb in der Folge offensiv präsent. Eine Großchance von Tim Fleischer nach Stockschlag blieb ebenso ohne Erfolg wie der Nachschussversuch von Elis Hede. Kurz darauf erhielten die Tigers ein Powerplay, doch statt den Vorsprung auszubauen, nutzte Ingolstadt einen schnellen Konter: Daniel Pietta traf in Unterzahl zum erneuten Ausgleich (37.). Die Antwort der Tigers ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Im anschließenden Powerplay stellte Straubing die Führung erneut her. Elis Hede traf nach Zuspiel von Ryan Merkley zum 4:3 (38.). Doch auch diesmal hatte Ingolstadt eine direkte Antwort parat und glich noch vor der zweiten Pause durch Alex Breton erneut aus. Mit einem offenen 4:4 ging es in die Kabinen.
Das zweite Drittel war von hoher Intensität geprägt. Ingolstadt erhöhte den Druck deutlich und setzte sich immer wieder längere Phasen im Straubinger Drittel fest. Die Gastgeber kamen zu mehreren Abschlüssen, unter anderem durch Peter Abbandonato, fanden jedoch ihren Meister wiederholt in Henrik Haukeland oder verfehlten das Ziel. In der 32. Minute gerieten die Tigers erstmals im zweiten Abschnitt in Unterzahl, als Nicolas Beaudin wegen Beinstellens auf die Strafbank musste. Das Straubinger Penaltykilling arbeitete konzentriert und ließ keinen Gegentreffer zu. Wenig später bot sich den Niederbayern die nächste Möglichkeit, selbst Akzente zu setzen: Nach einer Strafe gegen Ingolstadt überstanden die Tigers zunächst eine weitere Unterzahlsituation der Gastgeber, ehe sie in der 35. Minute erneut zuschlugen. Nicholas Halloran schloss einen Angriff konsequent ab und brachte Straubing mit seinem Treffer erneut in Führung, vorbereitet von Mike Connolly, der in seinem ersten Spiel nach Verletzungspause direkt einen Assist beisteuerte (35.). Straubing blieb in der Folge offensiv präsent. Eine Großchance von Tim Fleischer nach Stockschlag blieb ebenso ohne Erfolg wie der Nachschussversuch von Elis Hede. Kurz darauf erhielten die Tigers ein Powerplay, doch statt den Vorsprung auszubauen, nutzte Ingolstadt einen schnellen Konter: Daniel Pietta traf in Unterzahl zum erneuten Ausgleich (37.). Die Antwort der Tigers ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Im anschließenden Powerplay stellte Straubing die Führung erneut her. Elis Hede traf nach Zuspiel von Ryan Merkley zum 4:3 (38.). Doch auch diesmal hatte Ingolstadt eine direkte Antwort parat und glich noch vor der zweiten Pause durch Alex Breton erneut aus. Mit einem offenen 4:4 ging es in die Kabinen.
Beide Mannschaften gingen mit dem klaren Ziel in den Schlussabschnitt, die Partie für sich zu entscheiden. Ingolstadt erhöhte früh den Druck und kam zu hochkarätigen Möglichkeiten. Riley Sheen tauchte frei vor Henrik Haukeland auf, konnte den Breakaway jedoch nicht verwerten. Die Gastgeber blieben tonangebend und erspielten sich weitere gefährliche Abschlüsse. Straubing setzte vereinzelt Nadelstiche. Nicholas Halloran kam zu einem guten Abschluss, blieb jedoch ohne Torerfolg. Insgesamt verbrachte Ingolstadt weiterhin viel Zeit im Straubinger Drittel, während sich die Tigers mehrfach mit Befreiungsschlägen Luft verschaffen mussten. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten versuchte Straubing, das Spiel wieder geordnet aufzubauen, kam dabei jedoch kaum zu klaren Abschlüssen. In der Schlussphase nahm der Druck der Gastgeber nochmals zu. Ingolstadt setzte sich erneut fest, Austen Keating kam mehrfach gefährlich zum Abschluss, scheiterte jedoch jeweils an Haukeland oder verfehlte das Ziel. Straubing verteidigte mit hohem Einsatz, musste sich jedoch kurz vor Spielende geschlagen geben: 53 Sekunden vor der Schlusssirene traf Steven Ruopp zum 5:4 für Ingolstadt (60.). Dabei blieb es bis zum Ende.
Ausblick
Weiter geht es für die Straubing Tigers am Sonntag mit dem Heimspiel gegen die Augsburger Panther am Pulverturm (18.01.2026, 16:30 Uhr). Am darauffolgenden Freitag empfangen die Tigers die Löwen Frankfurt in Straubing (23.01.2026, 19:30 Uhr), ehe am Sonntag das Auswärtsspiel bei den Iserlohn Roosters ansteht (25.01.2026, 14:00 Uhr).
Übertragung
Die Partien der PENNY DEL werden live bei MagentaSport übertragen. Im Normalfall ist auch unser Fanradio „Straubing Tigers on Air“ bei allen Spielen vor Ort und sendet über die App „Mixlr“ sowie via Internet.
Ticketing
Tickets für die Heimspiele können über das Online-Ticketing der Straubing Tigers unter https://tickets.tigershockey.de sowie gebührenfrei an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Auch die Stadionkassen sind ab 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet.
ERC Ingolstadt vs. Straubing Tigers 5:4 (2:2, 2:2, 1:0)
Tore: 0:1 (05:07) Madden T. (Leslie Z., Halloran N., EQ); 1:1 (06:23) Breton A. (Barber R., Sheen R., PP1); 1:2 (09:19) Scott J. (Brunnhuber T., McKenzie S., EQ); 2:2 (16:30) Ellis M. (Krauss J., Keating A., EQ); 2:3 (34:59) Halloran N. (Connolly M., EQ); 3:3 (36:27) Pietta D. (Huttl L., Krauss J., SH); 3:4 (37:30) Hede E. (Merkley R., PP1); 4:4 (38:32) Breton A. (Agostino K., Girduckis A., EQ); 5:4 (59:07) Ruopp S. (Abbandonato P., Huttl L., EQ).
ERC Ingolstadt: Brochu (Pertuch) – Ellis, Breton, Girduckis, Keating, Agostino – Hüttl, Ruopp, Barber, Abbandonato, Schmölz – Tropmann, Jandric, Smallwood, Pietta, Sheen – Rosa-Preto, Krauss P., Schindler, Krauss J.
Straubing Tigers: Haukeland (Bugl) – Daschner, Brandt, Halloran, Madden, Hede – Green, Beaudin, Fleischer, Melnick, Loibl – Merkley, Klein, McKenzie, Brunnhuber, Scott – Leslie, Seidl, Connolly.
Strafen: Ingolstadt: 8 Minuten – Straubing: 6 Minuten
Zuschauer: 4.591
Schiedsrichter: Ghislain Hebert / Andreas Huber
Spielstätte: Saturn Arena, Ingolstadt

