Starke Antwort nach der Pause: Straubing Tigers drehen Spiel in Berlin und gewinnen 3:2

Mittwoch, 25. Februar 2026
25.02.2026

Die Straubing Tigers sind erfolgreich aus der Pause zurückgekehrt und haben ihr Auswärtsspiel bei den Eisbären Berlin mit 3:2 gewonnen. Nach einem frühen Rückstand drehte Straubing die Partie im zweiten Drittel und verteidigte die knappe Führung im Schlussabschnitt mit großer Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft.

Spiel

Die Partie begann mit hoher Intensität und frühen Strafzeiten auf beiden Seiten. Bereits nach 48 Sekunden gerieten Leonhardt und Bergmann aneinander und mussten wegen übertriebener Härte auf die Strafbank. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Für die Straubing Tigers kamen Varejcka, Loibl, Zimmermann und Hede zu guten Abschlüssen, ohne jedoch Kapital daraus zu schlagen. In der 14. Minute führte eine Unterzahl schließlich zum ersten Treffer des Abends. Nach einer Strafzeit gegen Melnick nutzte Ronning das anschließende Powerplay für die Hausherren zur 1:0-Führung. Trotz weiterer Bemühungen blieb es bis zur Pause beim knappen Rückstand.

Die Straubing Tigers kamen entschlossen aus der Kabine und drehten die Partie innerhalb weniger Minuten. Zunächst glich Marcel Brandt in der 25. Minute nach Vorarbeit von Stefan Loibl zum 1:1 aus. Kurz darauf nutzten die Tigers eine Überzahlsituation: Nach einer Strafzeit gegen Smith traf erneut Brandt im Powerplay, diesmal auf Zuspiel von Nicolas Beaudin, zur 2:1-Führung. Straubing blieb druckvoll und legte nach. In der 30. Minute erhöhte Ryan Merkley nach einem schnellen Angriff über Tim Fleischer und Filip Varejcka auf 3:1. Die Partie wurde in der Folge zunehmend intensiver. Nach einer weiteren Strafzeit gegen Leonhardt kam es wenig später zu einem hitzigen Zweikampf zwischen Merkley und Wiederer, der für beide mit einer Fighting-Strafe endete. Kurz vor der zweiten Pause verkürzten die Gastgeber durch Eder auf 2:3, sodass die Tigers mit einer knappen Führung in das Schlussdrittel gingen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein intensiver Abnutzungskampf. Beide Teams verteidigten kompakt. Eine Strafzeit gegen Stefan Loibl brachte die Tigers nochmals in Unterzahl, doch das Penalty Killing arbeitete konsequent und ließ keinen Ausgleich zu. Auch eine weitere Strafzeit gegen Tiffels sowie eine Auszeit der Eisbären in der Schlussphase änderten nichts mehr am Spielstand. In den letzten Minuten warfen die Gastgeber noch einmal alles nach vorne. Straubing verteidigte geschlossen und blockte Schüsse, aber konnte den Puck nicht aus der Gefahrenzone befreien. Mit großem Einsatz brachten die Tigers die knappe Führung über die Zeit und sicherten sich den Auswärtssieg.


Ausblick

Weiter geht es für die Straubing Tigers am Freitag mit dem Heimspiel gegen die Grizzlys Wolfsburg am Pulverturm (27.02.2026, 19:30 Uhr). Am darauffolgenden Sonntag treten die Tigers auswärts bei den Adler Mannheim an (01.03.2026, 16:30 Uhr), ehe am Mittwoch die nächste Auswärtsaufgabe bei den Pinguins Bremerhaven wartet (04.03.2026, 19:30 Uhr).

Übertragung

Magenta Sport strahlt alle Partien der PENNY DEL live aus. Im Normalfall ist auch unser Fanradio „Straubing Tigers on Air“ bei allen Spielen vor Ort und sendet über die App „Mixlr“ sowie via Internet.

Ticketing

Tickets für die Heimspiele können über das Online-Ticketing der Straubing Tigers unter https://tickets.tigershockey.de sowie gebührenfrei an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Auch die Stadionkassen sind ab 90 Minuten vor Spielbeginn geöffnet.

Eisbären Berlin: vs. Straubing Tigers 2:3 (1:0, 1:3, 0:0)

Tore: 1:0 (13:39) Ronning T. (Wissmann K., Kirk L., PP1); 1:1 (24:31) Brandt M. (Loibl S., Leonhardt D., EQ); 1:2 (26:52) Brandt M. (Beaudin N., Fleischer T., PP1); 1:3 (30:01) Merkley R. (Fleischer T., Varejcka F., EQ); 2:3 (36:15) Eder A. (Noebels M., Pfoederl L., EQ).

Eisbären Berlin: Stettmer (Neisse) – Wissmann, Smith, Ronning, Kirk, Tiffels – Mik, Geibel, Pföderl, Dea, Noebels – Reinke, Niemeläinen, Eder, Vikingstad, Bergmann – Veilleux, Wiederer, Hördler.

Straubing Tigers: Haukeland (Bugl) – Leslie, Brandt, Halloran, Madden, Hede – Green, Beaudin, Loibl, Leonhardt, Scott – Merkley, Klein, Fleischer, Brunnhuber, Varejcka – Zimmermann, Seidl, Melnick, Connolly.

Strafen: Berlin: 13 Minuten – Straubing: 13 Minuten

Zuschauer: 14.200

Schiedsrichter: Roman Gofman / Martin Frano

Spielstätte: Uber Arena, Berlin

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