Sonntag 19.00 Uhr – Heimspiel gegen Mannheim

Samstag, 02. Dezember 2017

Foto: Sörli Binder.

Morgen sind zur ungewohnten Anspielzeit um 19.00 Uhr die Adler Mannheim im Eisstadion am Pulverturm zu Gast. Die Fans der Straubing Tigers erinnern sich nur ungern an das letzte Aufeinandertreffen am 24.11.17 zurück, denn in der SAP Arena musste man am Ende mit 2:5 die Segel streichen.

Etwas mehr Vorfreude auf morgen macht das erste Duell in dieser Saison: Im September (22.09.) konnten die Straubing Tigers die Adler im heimischen Rund mit 3:2 bezwingen und präsentierten sich seinerzeit gut aufgelegt. Gegen einen ähnlichen Auftritt hätte morgen niemand etwas einzuwenden, zumal der 6:3 Sieg in Ingolstadt am gestrigen Abend sicherlich Auftrieb geben dürfte.

Der Gegner
Die Kurpfälzer liegen derzeit auf Platz sechs und konnten am Freitag gegen Wolfsburg einen 4:3-Last-Minute-Sieg einfahren, da Chad Kolarik der „Game-Winner“ zum 4:3 erst 49 Sekunden vor der Sirene gelang. Chad Kolarik ist momentan auch Topscorer seines Teams – bislang hat der Angreifer 12 Tore und 9 Vorlagen verbuchen können (22 Einsätze).

Im Lager der Straubing Tigers
Der Erfolg in Ingolstadt ist Balsam für die Fanseele und hat selbstverständlich auch der Mannschaft richtig gut getan. Nun wäre es absolut wünschenswert, wenn im Heimspiel nachgelegt werden könnte. Dies ist freilich kein einfaches Unterfangen, da Sandro Schönberger und Steven Zalewski weiterhin fehlen und die letzten Partien mit einem dezimierten Kader viel Kraft gekostet haben.

Im Tor wird morgen erneut Drew MacIntyre stehen. Der 34-jährige konnte in Ingolstadt mehr als nur überzeugen und wird auch morgen besonders motiviert sein, denn schließlich hat er im Abspann der Saison 16/17 ein paar Spiele für die Quadratstädter absolviert.

„Das Spiel morgen ist ein anderes als in Mannheim. Wir können mit vier Sturmreihen spielen und wollen nach dem Derbysieg gestern weitere Punkte“, sagt Tom Pokel, Trainer der Straubing Tigers am Samstag. „Es ist enorm wichtig, dass wir gestern sechs Tore erzielt haben. Bisher waren es immer nur ein bis zwei Treffer pro Spiel und das Toreschießen war sehr zäh. Das soll sich nun ändern“, so der Chefcoach abschließend.