Mannheim siegt in vier Minuten

Freitag, 07. Oktober 2016

Am Freitagabend war mit den Adler Mannheim das nächste Top-Team der DEL zu Gast in Straubing. Wobei die Straubinger auf erneut auf Colton Jobke und Sandro Schönberger verzichten mussten. Neu auf der Verletztenliste war Dylan Yeo, wodurch René Röthke in der Vereidigung aushelfen musste. Goalie Matt Climie war hingegen wieder fit und startete in die Partie. Doch auch die Gäste hatten einige Ausfälle zu beklagen. Ihnen fehlten mit Garrett Festerling, Ryan MacMurchy und Jamie Tardif allerdings nur Stürmer. Am Ende war es eine 2:4 (0:1, 1:3, 1:0)-Niederlage der Hausherren.

Die ersten paar Minuten passierte nicht viel. Die erste echte Chance hatten nach vier Minuten die Tigers durch Adam Madaisky. Sekunden später verpasse Adam Mitchell. Mannheims erste Chance geht auf das Konto von Sinan Akdag. Dass bei Mannheim auch noch nicht alles rund läuft, sah man im ersten Überzahlspiel. Aber man sah auch, dass Mannheim ein Spitzenteam ist. Nach einer Einzelleistung von David Wolf besorgte Brent Raedeke die Kurpfälzer Führung. Eine weitere Überzahl konnte man schadlos überstehen und hatte wenig später selbst zum ersten Mal Powerplay. Scott Timmins hatte auch gleich die erste große Chance. Die Chance wurden besser und die Mannheimer noch einer weniger. Für 1:02 Minuten hatte man doppelte Überzahl und brannte ein wahres Feuerwerk ab. Schuss auf Schuss flog Richtung Adler-Tor, doch er Erfolg blieb den Tigers versagt. Kurz vor Drittelende hatte Marcus Kink das zweite Mannheimer Tor auf dem Schläger, doch Matt Climie fischte den Puck sicher aus der Luft.

In den zweiten Abschnitt starteten die Hausherren gut und hatten durch den sehr spiellaunigen Austin Madaisky gleich die erste Chance zum Ausgleich. In der 26. Minute war es dann soweit. Straubing kam zu einigen Chancen und Scott Timmins brachte die Hausherren auf die Anzeigetafel. Wenige Zeigerumdrehungen später wurde Matt Climie gefordert. Christoph Ullmann scheiterte jedoch. Die Partie war nun den Spielstand entsprechend. Die Mannheimer hatten ihre stärksten Szenen vor allem mit der Wolf-Reihe. Doch die Gäste dezimierten sich selbst. Andrew Joudrey verletzte Stefan Loibl mit einem hohen Stock. Für Joudrey war das Spiel beendet. Doch für Straubing brachte das keinen Vorteil. Im Unterzahlbreak holte Ronny Arendt die Führung für die Kurpfälzer zurück. Es kam aber noch dicker. Scott Timmins zog eine Strafe und bei vier gegen vier machte der bärenstarke David Wolf Mannheims dritten Treffer. Straubing wollte den Anschluss, doch dabei fuhren die Gäste den nächsten Konter. Marcus Kink schraubte am Ergebnis.

Zwanzig Minuten blieben den Tigers noch. Straubing versuchte es auch. Erst Madaisky, dann Loibl, doch den Anschlusstreffer markierte Maury Edwards. Matthias Plachta wollte den alten Spielstand wieder herstellen, doch Matt Climie war ihm im Weg. Die schnelle Partie ging nun rauf und runter. Beide Mannschaften tauchten immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Straubing rannte regelrecht an. Wieder einmal ein Solo von Steven Zalewski, doch auch das brachte heute nichts. Coach Larry Mitchell riskiere alles und nahm Matt Climie zwei Minuten vor der Sirene von Eis. Doch alle Mühe war vergebens.

Tore: 0:1 (9.PP) Brent Raedeke (David Wolf, Danny Richmond), 1:1 (26.) Scott Timmins (Tim Miller, Derek Whitmore), 1:2 (34.SH) Ronny Arendt (Matthias Plachta), 1:3 (36.) David Wolf (Aaron Johnson, Mathieu Carle), 1:4 (38.) Marcus Kink (Mirko Höfflin, Denis Reul), 2:4 (43.) Maury Edwards (Mike Connolly)

Schiedsrichter: Marcus Brill, Gordon Schukies; Linienrichter: Markku Lindholm, Stefan Velkoski

Strafen Straubing 6; Mannheim 11 + Spieldauerstrafe Joudrey

Zuschauer 4.037

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