Knappe 4:5-Niederlage gegen Nürnberg

Sonntag, 08. Oktober 2017

Foto: Sandra Wichmann.

Neun Tore im Eisstadion am Pulverturm / am Ende steht ein 4:5 gegen die Thomas Sabo Ice Tigers /

Personelles:
Bei den Franken fehlten Patrick Köppchen, Yasin Ehliz, Patrick Reimer, Marco Pfleger und Colten Teubert.
Auf Seiten der Gäubodenstädter pausierten heute Alexander Dotzler und Levko Koper. Für Dimitri Pätzold durfte Sebastian Vogl ins Tor.

1. Drittel
Die Straubing Tigers hatten gleich zu Beginn eine Schrecksekunde zu überstehen, denn Philippe Dupuis war auf und davon und verlangte Sebastian Vogl im Tor der Gäubodenstädter alles ab. Der Goalie wusste jedoch den Alleingang zu entschärften (1. Min.). Nur ein paar Sekunden später glückte den Gastgebern die 1:0-Führung durch Mike Hedden. Danach agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, ehe Brandon Segal zur Stelle war und den Ausgleich markieren konnte (9. Min.). Nun waren die Straubing Tigers voll da und erzielten zwei Powerplaytore zum zwischenzeitlichen 3:1. Als Torschützen durften sich Maury Edwards und Mike Connolly feiern lassen. Als sich die Gäubodenstädter bereits in der Drittelpause wähnten, stellten die Thomas Sabo Ice Tigers den Anschluss durch David Steckel her (19:42).

2. Drittel
Der zweite Abschnitt begann zunächst vielversprechend für die Fans der Straubing Tigers: Steven Zalewski prüfte per Alleingang Andreas Jenike im Gästetor, dieser präsentierte sich aber gewohnt sicher. Drei Minuten später traf Mike Connolly in Unterzahl leider nur den Pfosten... Das 4:2 lag in der Luft, fiel jedoch leider nicht. Nun war die Zeit der Franken gekommen: Erst gelang das 3:3 in Person von David Steckel (26. Min.), dann sorgte Steven Reinprecht in Überzahl für das 4:3 und kurze Zeit später sattelte Patrick Buzas das 5:3 drauf (33. Min.).

3. Drittel
Im Schlussabschnitt nahmen die Straubing Tigers die Zügel in die Hand und wollten das Blatt mit aller Macht wenden. Sam Klassen eröffnete nach drei Minuten den Chancenreigen, indem er einen strammen Schuss anbringen konnte. Ein paar Zeigerumdrehungen später bot sich Mike Hedden die große Chance in Überzahl, aber der Puck wollte erneut nicht über die Torlinie. Schließlich gelang in der 50. Minute der Anschlusstreffer zum 4:5. Die Zuschauer gingen nun voll mit und wollten ihr Team zum Ausgleich peitschen. Leider sollte es am Ende nicht mehr reichen und die Thomas Sabo Ice Tigers durften mit dem Dreier im Gepäck die Heimreise antreten.

Ausblick: Am Freitag empfangen die Straubing Tigers Titelverteidiger EHC Red Bull München (19.30 Uhr). Tickets sind online unter bit.ly/2gRvngH, an den bekannten Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse erhältlich.

Straubing Tigers vs. Thoma Sabo Ice Tigers 4:5 (3:2,0:3,1:0)

Tore: 1:0 (01:03) Hedden (MacKinnon, Connolly); 1:1 (08:42) Segal (Fox, Gilbert); 2:1 (13:35) Edwards (Hedden, Connolly, PP1); 3:1 (17:50) Yeo (Bettauer, Connolly, PP1); 3:2 (19:42) Pföderl (Mebus, Steckel); 3:3 (25:51) Steckel (Möchel, Jurcina); 3:4 (32:04) Reinprecht (Aronson, Steckel, PP1); 3:5 (32:59) Buzas (Jurcina, Segal) und 4:5 (49:48) Connolly (MacKinnon, Bettauer); 

Thomas Sabo Ice Tigers: Jenike (Treutle) - Mebus, Jurcina, Segal, Dupuis, Fox - Festerling, Aronson, Alanov, Reinprecht, Pföderl - Torp, Gilbert, Buzas, Steckel, Pohl - Weber, Möchel und Busch.

Straubing Tigers: Vogl (ab 26. Min. Pätzold) - Yeo, Renner, Zalewski M., Zalewski S., Williams - Jobke, Madaisky, Schönberger, Loibl, Röthke - Klassen, Edwards, Hedden, MacKinnon, Connolly - Bettauer, Mitchell, Brandl und Oblinger.

Strafen:
Straubing Tigers: 10 Minuten
Thomas Sabo Ice Tigers: 14 Minuten

Schiedsrichter: Michael Klein und Mark Lemin.

Linienschiedsrichter: Andreas Flad und Thorsten Lajoie.

Zuschauer: 3.965 (Eissstadion am Pulverturm, Straubing)