Reportage - die Entstehung des neuen Videowürfels

Dienstag, 07. November 2017

Da es für die vorhandenen LED-Leinwände keine Ersatzteile mehr gab und man leider immer öfter mit technischen Problemen zu kämpfen hatte, mussten die Verantwortlichen der Straubing Tigers handeln. "Mein Sohn Max, der in jedem Heimspiel für Content auf den Videowänden sorgt, hat uns das immer wieder vor Augen geführt“, erklärt Hubert Stahl von Stahl Maschinenbau. Max Stahl hat sich in der Folge intensiv mit dem Thema Videowürfel auseinandergesetzt.

Als es dann „ernst wurde“, d. h. der Gesellschafterkreis beschlossen hatte, die Investition zu tätigen, definierte Max Stahl mit der S[quadrat]GmbH aus Schwanstetten die Anforderungen an den Würfel. Dabei dienten u. a. die Videowürfel in der SAP Arena Mannheim und in der Nürnberger Arena als Vergleichsobjekte.

Als die „Grunddefinition“ herausgearbeitet war, tat sich aus dem Gesellschafterkreis ein federführendes Quartett hervor: Hubert Stahl, Christian Haller (Haller Gruppe),  Axel Koch (Koch Unternehmensgruppe) und Thomas Sagstetter (Elektro Hörtensteiner).

Axel Koch übernahm mit seinem Team die Planung, die Budgetierung, die Koordination und kümmerte sich um die Genehmigung und Statik. Die Haller Gruppe hat den äußeren Rahmen, sprich das Grundgehäuse des Würfels gebaut und die Stahl Maschinenbau GmbH war für die Logistik bei der Anlieferung, die Montage und Test in der Halle zuständig. Die Mitarbeiter von Thomas Sagstetter (Elektro Hörtensteiner) zeichneten für die komplette Elektrik und die dazugehörige Verkabelung verantwortlich.

Die Firma Prölss Stahltechnik, Inhaber Peter Groß, sorgte für die Unterkonstruktion des Würfels sowie den Bau des neuen Medienraums plus dazugehöriger Stahltreppe. Die S[quadrat]GmbH aus Schwanstetten lieferte die einzelnen Module, die komplette Steuerungstechnik und so manch wichtigen Input was das komplette Projekt betrifft.

„Die Planung sowie alle Arbeiten haben mehrere hundert Arbeitsstunden in Anspruch genommen und bzgl. der Genehmigung einige Nerven gekostet“, erklärt Axel Koch von der Koch Unternehmensgruppe. „Uns war es wichtig, einen leistungsstarken Videowürfel in der Halle zu haben, der dem neuesten Stand der Technik entspricht“, fügt Christian Haller (Haller Gruppe) an.

Wie bereits kommuniziert, hat man von Seiten der Gesellschafter einen hohen sechsstelligen Betrag und viel Zeit investiert, um den Besuchern am Pulverturm ein optimales HD-Erlebnis, unterstützt von der neuesten LED-Technik, bieten zu können. Ein solches garantieren vier Displays mit einer Gesamtfläche von rund 45 Quadratmetern. Für einen zusätzlichen „Eyecatcher“ sorgen Laufschrift-Einblendungen an einem LED-Bottom Ring von 16 Metern Länge.

„Der Videowürfel enthält nicht nur neue Features bei Toren oder sonstigen Spielereignissen, sondern bietet auch in Sachen Sponsoren- bzw. Partnerpräsentation umfangreiche Möglichkeiten. Somit können wir zusätzliche Werbeeinnahmen generieren, die Investition muss schließlich auch refinanziert werden“, beschreibt Gaby Sennebogen, Geschäftsführerin der Straubing Tigers. „Einige Partner haben Ihr Sponsoring bereits erweitertet, indem sie sich für Einblendungen am neuen Würfel entschieden haben. Auch neue Sponsoren konnten wir schon dafür begeistern. Wer diesem Beispiel folgen will, kann sich jederzeit gerne bei mir melden“, so Gaby Sennebogen.

Kontakt: Gaby Sennebogen, office(at)straubing-tigers.de, 09421/75544-0

„Abschließend bedanke ich mich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass der Videowürfel Realität wurde. Besonders erwähnenswert sind in diesem Zug die Gesellschafter Hubert Stahl, Christian Haller, Axel Koch und Thomas Sagstetter. Deren Firmenlogos sind deshalb aktuell am Videowürfel zu sehen“ erörtert Sennebogen abschließend.