Antoine Laganière im Kurz-Interview: „Für die Fans tut es mir leid, dass ich sie so lange auf die Folter gespannt habe.“

Mittwoch, 29. Juli 2020

Servus Antoine, wie geht’s dir? Wie ist die Corona-Situation in Montreal?

Mir geht es gut, danke der Nachfrage! Dieser Sommer ist schon ein bisschen seltsam, aber ich genieße jeden Moment. Bis Juli waren alle Geschäfte und Restaurants geschlossen, aber jetzt dürfen wir mit Masken wieder rein. Natürlich können wir nicht verreisen und das ist schon hart. Normalerweise nehme ich mir im Sommer die Zeit meine Brüder in den USA zu besuchen, was dieses Jahr aber nicht geklappt hat. Ich habe eine junge Nichte, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe und einen ganz kleinen Neffen, den ich noch gar nicht gesehen habe. Andererseits konnte ich viel Zeit mit den Menschen in Montreal verbringen, die mir wichtig sind. Tatsächlich haben meine Freundin und ich kleinere Ausflüge in die Umgebung von Montreal unternommen und das schöne Wetter draußen genossen. Wir haben öfter gepicknickt, Tennis und Golf gespielt. Außerdem habe ich vor ein paar Wochen gelernt zu Segeln, was ein großer Spaß war.

Wie hast du persönlich das abrupte Ende der vergangenen Saison erlebt?

Das Ende der letzten Saison war ziemlich seltsam. Zuerst war ich überrascht über das unvorhergesehene Ende. Dann war ich sowohl wütend als auch traurig, denn ich wusste, dass wir eine gute Chance gehabt hatten die Meisterschaft zu holen. Unser Team war gesund, ausgeruht und motiviert ein sehr gutes Resultat zu erzielen. Natürlich habe ich verstanden, dass die Situation unsicher und potenziell gefährlich war, also war meine oberste Priorität nach Hause zu kommen.

Wie sieht die eishockeyfreie Zeit momentan bei dir aus? Wie hast du dich fit gehalten?

Wie gesagt, ich habe vor allem darauf geachtet gesund zu bleiben und viel an der frischen Luft zu sein. Ich war diesen Sommer schon ein bisschen früher auf dem Eis als normalerweise, aber sobald ich gehört habe, dass die Saison nach hinten verschoben wurde, habe ich mich dazu entschieden, noch ein bisschen länger damit zu warten wieder aufs Eis zu gehen. Im letzten Monat habe ich im Fitnessstudio trainiert, sobald es wieder geöffnet hatte und davor habe ich mich daheim in Form gehalten. Sobald der Saisonstart näher rückt, werde ich die Intensität erhöhen und mich mehr aufs Eistraining fokussieren.

Welches Jobangebot hast du gehabt? Hast du in diesem Bereich schon Erfahrungen gesammelt?

Das möchte ich eigentlich gar nicht näher kommentieren, da es hierzu nicht allzu viel zu sagen gibt! Was ich sagen kann ist, dass kein konkretes Angebot im Raum stand! Es ist also nicht so, dass ich eine unmittelbare Gelegenheit oder so gehabt hätte. Ich habe mir nur mit meiner Entscheidung Zeit gelassen und meine Zukunft auf verschiedenen Ebenen überdacht. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich mich mit meiner Entscheidung gut fühle und ich mich sehr freue zurückzukommen!!!

Was war ausschlaggebend für dich nach Straubing zurückzukehren?

Ich denke der Hauptgrund für mich war, dass ich wirklich das Gefühl habe, dass wir eine ganz besondere Mannschaft in Straubing haben. Ich fühle mich mit den Jungs und in der Organisation zu Hause, ebenso wie in der Stadt und mit den Fans! Nicht nur die Menschen rund um das Team sind großartig, sondern wir haben nach wie vor eine Menge Potenzial um Erfolg zu haben. Wie gesagt, ich denke, dass wir im letzten Jahr gute Karten hatten und uns die Gelegenheit verwehrt geblieben ist, es zu versuchen. Deswegen will ich wissen, was wir dieses Jahr erreichen können!

Welche Ziele hast du persönlich für die kommende Saison?

Mein Ziel ist eigentlich ziemlich simpel: Ich möchte dem Team so gut ich kann dabei helfen die Meisterschaft zu holen!

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