Straubing Tigers vs. Eisbären Berlin 2:3 nach Verlängerung

Mittwoch, 06. März 2019

Foto: Stefan Ritzinger.

Knapp 5.000 Zuschauer haben am heutigen Abend ein packendes Playoff-Duell zwischen den Eisbären Berlin und den Straubing Tigers gesehen – am Ende hatten die Gäste die Nase mit 3:2 nach Verlängerung vorne und sich damit die Serienführung gesichert.

Der erste Abschnitt blieb trotz hohem Tempo torlos, aber dafür ging es gleich zu Beginn des zweiten Drittels – aus Sicht der Gastgeber – gut los: Vladislav Filin war bei einem Konter zur Stelle und ließ die Anhänger der Straubing Tigers erstmals jubeln (24.). Die Intensität sollte sich nun Minute für Minute erhöhen und die Eisbären Berlin waren es, die daraus Kapital schlagen konnten. Martin Buchwieser markierte den Ausgleich (30.) und sorgte zugleich dafür, dass der Mittelabschnitt ebenfalls unentschieden endete.

Der dritte Durchgang begann mit einem Paukenschlag der Hauptstädter, da Austin Ortega nach nur 42 Sekunden die Eisbären in Führung brachte. Dies konnte jedoch die Gäubodenstädter nicht von ihrem Weg abbringen: die Schützlinge von Tom Pokel fuhren – angetrieben von eigenen Anhang – Angriff um Angriff auf das von Kevin Poulin gehütete Gehäuse und setzten dadurch den DEL-Rekordchampion mächtig unter Druck. Nach 47 Minuten war es dann passiert, Antoine Laganiere fälschte einen Schlenzer von Steven Seigo unhaltbar ab und das 2:2 war perfekt.

Während der restlichen Spielzeit von Abschnitt drei fielen keine Tore mehr, weshalb die Overtime die Entscheidung bringen musste. Hier hatten die Gäste das glücklichere Händchen, denn nach einer drei auf zwei Situation der Straubing Tigers verlagerte sich das Geschehen auf die Gegenseite und dort schnürte Austin Ortega seinen Doppelpack (71.) – damit war die Partie entschieden und die Eisbären Berlin traten mit der Serienführung im Gepäck die Heimreise an.

Ausblick: Spiel zwei der "Best-of-Three-Serie" findet am Freitag in Berlin statt (19.30 Uhr). Falls eine dritte Partie zur Entscheidung der Serie notwendig ist, wird diese am Sonntag in Straubing ausgetragen - im Falle der Fälle werden die Anspielzeit und weitere Eckdaten zeitnah kommuniziert.

Straubing Tigers: Zatkoff (Vogl) – Eriksson, Seigo, Mouillierat, Connolly, Williams - Schopper, Daschner, Laganiere, Loibl, Pfleger - Brandt, Renner, Filin, Mulock, Ziegler - Gläßl, Schönberger, Aulin und Brandl.

Eisbären Berlin: Poulin (Franzreb) - Wissmann, Kettemer, Ortega, Aubry, Ranford - DuPont, Braun, Backman, Sheppard, Noebels - Müller, Hördler, MacQueen, Smith, Rankel - Richmond, Fischbuch, Jahnke und Buchwieser.

Straubing Tigers vs. Eisbären Berlin 2:3 n. V. (0:0,1:1,1:1,0:1)

Tor: 1:0 (23:25) Filin (Ziegler, EQ); 1:1 (29:08) Buchwieser (Rankel, MacQueen, EQ); 1:2 (40:42) Ortega (DuPont, Noebels, EQ); 2:2 (46:23) Laganiere (Seigo, Eriksson, EQ) und 2:3 (70:31) Ortega (EQ). 

Strafen:
Straubing: 16 Minuten.
Berlin: 20 Minuten.

Schiedsrichter: Jamie Koharski und Gordon Schukies.

Linienschiedsrichter: Kilian Hinterdobler und Andreas Hofer.

Zuschauer: 4.946.

Spielstätte: Eisstadion am Pulverturm, Straubing.