Sena Acolatse im Interview

Donnerstag, 11. April 2019

Bild: Fotoatelier am Hafen / German Popp.

Pünktlich vor seinem Rückflug aus Deutschland setzte Verteidiger Sena Acolatse seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag bei den Straubing Tigers. Im Interview spricht Sena Acolatse über die Beweggründe seiner Vertragsverlängerung sowie über die vergangene Saison 2018/2019 und wagt einen kleinen Ausblick auf die kommende Spielzeit.

Sena, du kehrst zur Saison 2019/20 nach Straubing zurück. Was sind die Gründe aus deiner Sicht?
„Ich bin wirklich froh, im Sommer nach Straubing zurückzukehren. Ich habe mich hier von Anfang an sehr wohlgefühlt. Wir hatten eine großartige Gruppe von Spielern. Dass so viele von der Mannschaft bleiben, war auch für mich ein wichtiger Grund zu verlängern. Und auch die Fans und das gesamte Umfeld haben mich hervorragend aufgenommen.“

Du hast dich ja auch schnell zum absoluten Publikumsliebling entwickelt. Was mögen die Fans an dir?
„Ich merke, dass mir die Anhänger viel Liebe entgegenbringen. Ich mag das wirklich. Aber bin ich wirklich der Liebling der Fans? Wenn das tatsächlich so ist, dann bedeutet mir das viel. Wahrscheinlich mögen sie meine offene und positive Art und meine Spielweise. Ich setze mich für meine Teamkollegen ein und gebe nicht auf.“

Das erste Jahr in Europa ist ja eigentlich immer das Schwerste. Was kann man von Sena Acolatse 2019/20 in der DEL erwarten?
„Die Umstellung ist natürlich im ersten Moment schon gewaltig. Ich habe auch einige Zeit gebraucht. Ich denke, das letzte Saisonviertel war mein mit Abstand stärkstes. An diese Leistung will ich kommende Saison von Anfang an anknüpfen. Ich weiß jetzt genau, was mich erwartet und was ich tun muss. Ich werde kommende Saison stärker sein als dieses Jahr und mich steigern.“ 

Ein Ziel dürfte es sein, den ersten DEL-Treffer zu erzielen...
„Ja, das war wirklich komisch dieses Jahr. Ich hatte noch nie eine Saison, wo ich kein Tor erzielt habe. Es werden nächstes Jahr ein paar Tore kommen, da bin ich sicher.“

Ein paar Tore mehr und ein paar Strafminuten weniger?
„Ich weiß, dass ich definitiv cleverer spielen muss und nicht so viele Sperren nehmen darf. Das waren diese Saison einfach zu viele und das geht nicht.“

Ganz besonders bitter war es sicherlich, in den Playoffs gesperrt zu sein?
„Oh ja, das war hart. Ich dachte nicht, dass es dazu kommen würde, aber ich musste es dann so hinnehmen. Wenn man dann ausscheidet, ist das doppelt bitter, denn wir hatten über die ganze Saison gesehen eigentlich mehr verdient.“

 Aber deine Spielweise komplett umstellen wirst du nicht, oder?
„Das kann ich gar nicht. Ich war schon immer ein physischer Spieler und das macht mich auch aus. Das werde ich auch bleiben. Aber wie gesagt: Ich muss einfach cleverer in manchen Situationen sein.“

Wie hast du die DEL in deinem ersten Jahr empfunden? War alles so wie du es erwartet hattest?
„Ich wusste nicht wirklich, was mich erwarten würde. Viele Spieler haben mir im Vorfeld gesagt, dass es diejenige Liga in Europa ist, die der AHL von der physischen Komponente her am nächsten kommt. Und dass es einige Spieler mit viel Talent und individuellem Können gibt. Ich denke schon, dass sich beides bewahrheitet hat. Man kann die DEL mit der AHL vergleichen. Und es gibt wirklich viele Spieler mit einem ausgeprägten technischen Können.

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