Powerplay | Saison 2019/20 | Ausgabe 7

„Unvergesslich bleibt für mich das olympische Eishockeyturnier 1976 in Innsbruck“ Zum ersten Mal in der DEL auf dem Eis und dann gleich ein 5:3 Sieg – wenn das mal kein gutes Omen ist! Die Rede ist vom Logo der Koch & Holzapfel GmbH, das seit Mitte Dezember – eben seit dem Heim- spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg – Vorder- und Rückseite jeweils eines Hosenbeins der Schutzausrüstung der Tigers ziert. Damit baut der überregionale Generalplaner für Industrie-Bauten das bestehende Engagement weiter aus: Schon 2006 begleitete Axel M. Koch aktiv den Aufstieg der Tigers als leidenschaftlicher Begleiter und Fan. 2015 über- nahm man planerisch das Thema Videowürfel, seit 2017 er als Gesell- schafter und Unterstützer des Managements in vielen Themen aktiv. Neunmal sind die Logos der Koch Unternehmensgruppe nun mittler- weile im Stadion zu sehen. Wir haben uns mit dem Geschäftsführer Axel M. Koch unterhalten: Was war damals Ihr Antrieb, bei den Straubing Tigers einzusteigen? „Sie meinen neben der Tatsache, dass ich Eishockey ungemein span- nend finde und mit Herz und Seele dabei bin? Wahrscheinlich ähnli- che Beweggründe wie bei jedem anderen Gesellschafter und Sponsor auch: Zum einen ist ein Sponsoring bei den Tigers natürlich eine opti- male Werbeplattform. Wir sehen das in erster Linie als ideale Möglich- keit zur Mitarbeitergewinnung. Parallel bekomme ich als Unternehmer die Möglichkeit, die Stadt, die Region attraktiver zu machen und einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt zu leisten. Denn wo sonst treffen sich fast 6.000 Menschen aus der Region, die sich für die gleiche Sache begeistern. Mit Sport-Sponsoring – so finde ich es zu- mindest – kann man wirklich vielfältige und absolut sinnvolle Effekte in vielfältiger Hinsicht erzielen.“ Herr Koch, woher kommt Ihre Leidenschaft fürs Eishockey? „Woher sie kommt, kann ich eigentlich genau sagen. Als Mannschafts- sportler habe ich viele Jahre Handball gespielt und schon als Kind und Jugendlicher jeden zugefrorenen Weiher zum Eishockey-Spielen ge- nutzt. Daheim in Hessen, wo ich ursprünglich herkomme, waren wir in den Eisstadien in Darmstadt und Frankfurt, genauso wie bei unseren vielen Urlauben in Garmisch. Unvergesslich bleibt für mich auch das olympische Eishockeyturnier 1976 in Innsbruck, wo wir bekanntlich sensationell die Bronzemedaille gewonnen haben. Am Eishockey faszi- niert mich vor allem, dass es so ein schneller und physischer Sport ist: Die Spieler müssen jede Sekunde hellwach sein, erkennen, wo der Mit- spieler steht und wie der Gegner agiert, die taktischen Vorgaben des Trainers umsetzen, dazu noch mit all den individuellen Stärken umge- hen und mit ihnen agieren, eben ein Mannschaftssport mit vielen ähn- lichen Eigenschaften, die ich aus meiner Handballerzeit kenne. Denn nur gemeinsam als Team kann man erfolgreich spielen und letztendlich auch gewinnen. Das hat wiederum auch viele Gemeinsamkeiten, wie heute Unternehmen auch nur erfolgreich sein können.“ Die Verbindung von Sport und Business hört sich spannend an. Was meinen Sie damit? „Was ich meine ist, dass Eishockey unserem Business sehr ähnlich ist: Auch wir gehen sehr strategisch und professionell vor, analysieren erst einmal die Prozesse des Kunden detailliert, definieren mögliche Maß- nahmen und Konzepte zur Steigerung der Effizienz und des Erfolgs und gehen dann in die Planung und Umsetzung. Jede Aufgabe und Pro- jektanforderung muss individuell, flexibel und kundenspezifisch gelöst werden. Dabei sind Werte wie Partnerschaftlichkeit, Respekt und Fair- ness absolut unabdingbar. Respekt vor der Einzigartigkeit von Unter- nehmen, Kunden und Menschen. Und der unbedingte Willen, immer Partner im Fokus 26 Straubing Tigers | Clubmagazin POWERPLAY | Saison 2019/20 | Ausgabe 7

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