Heimspiel zum Genießen

Samstag, 05. März 2016

Gemäß dem Musiktitel "Don't Stop Believin" von Journey haben die Jungs um Kapitän Sandro Schönberger in den letzten Wochen beeindruckende Leistungen abgeliefert und sich am gestrigen am Abend final dafür belohnt. Nach zwei Jahren "Playoff-Abstinenz" nehmen die Straubing Tigers wieder an einer Endrunde der DEL teil.

 

"Wir sind überglücklich, dass wir uns qualifizieren konnten", erklärte Gaby Sennebogen am Freitag nach Spielende in Mannheim. "Für diesen Erfolg haben wir über Monate alles gegeben. Jetzt kosten wir diesen Moment voll aus", so Sennebogen weiter. "Morgen wünschen wir uns gegen Hamburg (14.30 Uhr) eine rappelvolle Hütte. Es gilt eine Eishockeyparty zu feiern, den Moment zu genießen und uns auf die Endrunde einzustimmen", so die Geschäftsführerin abschließend.
 
Am Sonntag (letzter Spieltag der regulären Saison) machen Ingolstadt (7. Rang, 76 Punkte), Straubing (8.; 75), Köln (9.; 74) und Mannheim (10.; 73) die Platzierungen zur 1. Playoff-Runde bzw. wer gegen wen (und wo) antritt, unter sich aus.
Die 1. Playoff-Runde wird im Modus Best-of-Three ausgetragen, d. h. es finden maximal drei Spiele statt. Für das Weiterkommen benötigt eine Mannschaft zwei Siege. Die Termine lauten: Mi. 09.03., Fr. 11.03. und ggf. So. 13.03.16. Sollte Straubing auf Platz sieben oder acht abschließen, findet das erste Heimspiel am 09.03. statt, erreicht man Rang neun oder zehn, "brennt" der Pulverturm am 11.03.
Jason Dunham bewertet die Situation aus sportlicher Sicht: "Mich freut es unheimlich für die Fans und unsere Jungs. Das ist der Lohn für harte und ehrliche Arbeit. Es wäre falsch sich nun auf den Lorbeeren auszuruhen. Die Hamburg Freezers verteilen mit Sicherheit keine Geschenke in Straubing. Auch wenn es für Stephane Richer und sein Team um nichts mehr geht. Mit unseren Fans im Rücken muss man uns jedoch erst einmal schlagen", so der 45-jährige weiter. "Heimrecht in Runde eins wäre eine tolle Sache, aber falls es nicht klappt, stecken wir den Kopf keinesfalls in den Sand. Zudem haben wir in den letzten beiden Partien bewiesen, dass wir es auch auswärts können", verrät Jason Dunham mit einem Augenzwinkern.
 
Der Gegner im Fokus:
Die Hamburg Freezers konnten sich in den letzten vier Spielzeiten immer für das Playoff-Viertelfinale qualifizieren. Dieses "Abo" endete am gestrigen Freitag mit der 2:5-Pleite gegen Iserlohn.
 
Ein Grund für das Scheitern der Hansestädter ist die Tatsache, dass man viel zu selten ins Schwarze trifft. Mit 138 Einschüssen nimmt man in ligaweiten Vergleich, gemeinsam mit den Adlern Mannheim, den vorletzten Rang ein. Lediglich die Krefeld Pinguine durften noch seltener jubeln (133). Bei den Gegentoren sieht es nicht viel besser aus: 163 Mal mussten die Freezers-Torhüter bereits die Scheibe aus dem Netz holen. Mit den Schwenninger Wild Wings (175) und den Augsburger Panthern (182) gestatteten nur zwei der insgesamt 14 DEL-Teams dem Gegner mehr Erfolgserlebnisse.
 
Die interne Scorerliste wird aktuell von Jerome Flaake angeführt. Der 1,90-Hühne konnte bislang 35 Punkte (14 Tore und 21 Vorlagen) sammeln. Auf den Plätzen folgen Phil Dupuis (33/16/17) und Thomas Oppenheimer (32/20/12). Oppenheimer ist mit 20 Volltreffern auch Toptorjäger der Aubin-Truppe. Derzeit haben die 25 besten Scorer der Liga 40 Punkte und mehr auf dem Konto. Damit findet sich kein Freezers-Crack in der Highscore-Liste. Ob Hamburg am Pulverturm noch einmal alles aus sich herausholen kann, wird sich zeigen. Zu unterschätzen sind die Nordlichter jedenfalls nicht.
 
Tickets sind an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie online unter http://www.straubing-tigers.de/ticketsstadion/online-ticketing.html erhältlich

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