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	<title>Talking Mike - www.straubing-tigers.de</title>
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	<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 12:39:31 +0000</pubDate>
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		<title>Von Bären und Tigern…</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 12:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es waren einmal ein größer Bär und ein kleiner Tiger die lebten beide unten am Fluss. Beim großen Bären hieß der Fluss Spree, das war aber nur so ein Nebenfluss der Havel. Beim kleinen Tiger hieß der Fluss Donau und der war schon richtig groß, das war aber auch schon alles womit der kleine Tiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es waren einmal ein größer Bär und ein kleiner Tiger die lebten beide unten am Fluss. Beim großen Bären hieß der Fluss Spree, das war aber nur so ein Nebenfluss der Havel. Beim kleinen Tiger hieß der Fluss Donau und der war schon richtig groß, das war aber auch schon alles womit der kleine Tiger in Sachen Größe die Nase vorn hatte. Alles andere war beim Bären viel größer. Die Stadt war dort war riesig und weil da der Große Bär wohnte hieß sie sogar „Bärlin“. Sie war so groß das man sie gleich zur Hauptstadt von ganz Deutschland gemacht hat und darauf waren die „Bärliner“ natürlich sehr stolz.<br />
Der kleine Tiger lebte in einem vergleichsweise sehr beschaulichen Städtchen, das hieß Straubing und war nicht nach ihm benannt. Man hatte aber immerhin ganze vier Buchstaben aus „Tiger“ auch für „Straubing“ verwendet – damit war der kleine Tiger schon recht zufrieden. Straubing war auch keine Hauptstadt von irgendwas, aber das war den Straubingern irgendwie auch total wurscht.<a id="more-174"></a><br />
Berührungspunkte zwischen dem kleinen Tiger und dem großen Bären gab es nur wenige, zu groß waren die Unterschiede, zu weit wohnte man auseinander…<br />
… in beiden Städten wurde aber schon ziemlich lange Eishockey gespielt und so traf man sich dann eines Tage doch noch. Natürlich war auch bei den Eishockeymannschaften alles anders. Die Jungs aus der Hauptstadt haben einfach ein „Eis“ vorne an das „Bär“ gehängt und traten als „Eisbären“ auf. Das taten sie mit vielen teuren Eishockeyprofis so erfolgreich das sie schon ganz oft „Deutscher Meister“ geworden waren. Und weil sie so erfolgreich waren hatten sie sich ein nagelneues riesig großes Stadion gebaut. Das hieß „O2-World“ und da passten 14.200 Leute rein! Beim kleinen Tiger gab es so was nicht, da spielte die Eishockeymannschaft einfach in einem Eisstadion. Das hatte gar keinen eigenen Namen, sondern hieß nur „am Pulverturm“. Pulverturm, das kommt von früher, da hatten die Leute früher ihr Schwarzpulver gelagert – und so Zeug kann ja auch mal in die Luft fliegen – da musste man gut aufpassen! Heute ist so was gefährliches nicht mehr in dem Pulverturm, dafür aber in dem Eisstadion daneben. Explodieren tut da zwar nur noch die Stimmung, dafür hat’s da aber richtige, gefährliche Tiger, mit Krallen, Zähnen und allem Drum und Dran!<br />
Irgendwann kam es dann so, dass die Tiger aus dem Pulverturm solange auch gut Eishockey spielten bis sie in Deutschlands höchster Liga, der DEL mitspielen durften. Das war die Selbe Liga in der auch die Eisbären aus Bärlin spielten. Lange Zeit nahmen die großen Bären die kleinen Tiger nicht so richtig ernst, aber dann schafften es die Tiger mal ins Halbfinale und dort mussten die beiden dann gegen einander spielen.<br />
Da man aber in Bärlin gar nicht so genau wusste wo nun dieses Straubing lag und man in der ganzen großen Stadt auch keinen Wegweiser finden konnte, wo Straubing drauf stand, musste man erst einen Wegweiser bauen. Der Einfachheit halber schrieb man da aber nicht „Straubing“ drauf oder „Tiger“ sondern einfach nur „Finale“!<br />
Also den Wegweiser aufgestellt und losgefahren. Nach einer Weile war man dann in Weißwasser, da trafen die Bären einen Fuchs. Den fragten sie nach dem Weg. Der Fuchs hatte aber nicht richtig zu gehört und statt „Tiger“ leider „Löwe“ verstanden. Also sagte er „Nach rechts“ und dahin fuhren die Bären dann auch.<br />
Einige Zeit später kamen sie in Dresden an, beim Löwen, der eindeutig kein Tiger war. Der Löwe hatte auch keine Lust gegen die Bären zu spielen und sagte um sie schnell wieder loszuwerden: „Geradeaus, einfach weiter müsst ihr..!“<br />
Gesagt, getan und so kamen die Bären nach Crimmitschau und trafen dort einen „Eispiraten“, der kannte die Tiger von früher und sagte: „Nach rechts müsst ihr!“<br />
Also weiter und so kamen die Bären nach Nürnberg, zu den „Ice-Tigers“ und wähnten sich am Ziel. Die Ice-Tiger wollten aber kein Halbfinale spielen, die waren alle schon im Urlaub! Auf die Frage nach dem Weg hieß es nur: „Nach links“!<br />
Man fuhr also nach links und kam etwas später in Regensburg an. Dort gab es Artgenossen: Eisbären! Man freute sich gemeinsam und als die Bärliner Eisbären nach den kleinen Tigern fragten, erzählten die Regensburger Eisbären von früher, von den Duellen gegen die Tiger und von einem äußerst traumatischem Erlebnis aus dem Jahr 2006. Da hatten die Tiger die Eisbären kurzer Hand in den Sommerurlaub geschickt und waren anschließend Meister geworden. So was wollten die Bärliner natürlich gar nicht hören, denn Meister werden wollten sie natürlich selbst! Ein klein wenig verunsichert waren sie dann aber doch, weil die Regensburger ihnen so schlimme Sachen erzählt hatten! Kleines enges Eisstadion, mit vielen, lauten, eishockeyverrückte Straubingern drin, Tiger die immer Vollgas geben und nie auf – das machte die Bärliner schon ein wenig unruhig. Sie schauten aber zu Beruhigung einfach nochmal auf ihren Wegweiser: „Finale“ – stand da geschrieben und „Sweep“ hatte jemand noch klein darunter geschrieben. Also alles in Ordnung, sagten sich die Bärliner und führen weiter.<br />
Als sie endlich ein Schild mit „Straubing“ an der Autobahn lasen, fuhren sie da gleich hin. Gleich nach der Ausfahrt suchten sie das Eisstadion, aber in Kirchroth gab es so etwas nicht. Da aber an vielen Autos „Tigers-Aufkleber“ waren dachten sie, sie wären hier richtig. Nach einiger Zeit gaben sie auf und probierten ihr Glück nochmal auf der Autobahn. Wenig später wieder ein Schild „Straubing“! Also runter und wieder gesucht. Diesmal in Steinach. Wieder kein Eisstadion! „Dat müsste doch hier irchenwo sein, ne?“ fragte man irgendwann einen Einwohner, der entgegen der in Bärlin verbreiteten Meinung komischerweise weder Gummistiefel noch Lederhose trug… aber den richtigen Weg wusste! „Dat det klein iss hab ick ja jewusst, aber dat det nich mal ne eichene Autobahn hat…?<br />
Schließlich haben es die Bären dann doch noch zum kleinen Tiger ins Stadion geschafft, aber sie waren schon ein wenig genervt von dem vielen Suchen und den Geschichten aus Regensburg. So was macht ein Auswärtsspiel schließlich nicht leichter, nicht wahr? Wie es ausging, das Spiel und ob der Wegweiser der Bären mit „Finale“ funktioniert hat oder vielleicht doch nicht, das lesen Sie dann in der nächsten Tigernews…</p>
<p>Mike-73
</p>
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		<title>Herzschlagfinale – Playoffs und eine Welle der Euphorie…</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 12:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Über das Finale der Hauptrunde am vorletzten Sonntag wurde ja schon mehr als genug geschrieben. Zwischen Platz 10 und Platz 6 war im Verlauf des Nachmittags alles drin und so mancher Fan der Tigers hat sicherlich am Ende seinen strapazierten Kreislauf mit einem Glaserl Sekt wieder auf die Sprünge geholfen! Was war das spannend und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über das Finale der Hauptrunde am vorletzten Sonntag wurde ja schon mehr als genug geschrieben. Zwischen Platz 10 und Platz 6 war im Verlauf des Nachmittags alles drin und so mancher Fan der Tigers hat sicherlich am Ende seinen strapazierten Kreislauf mit einem Glaserl Sekt wieder auf die Sprünge geholfen! Was war das spannend und wer hat wirklich noch daran geglaubt nach dem zwischenzeitlichen Rückstand gegen die Adler? Aber egal, selbst wenn es nur die Pre-Playoffs geworden wären, man konnte heuer eine tolle Mannschaft am Pulverturm bestaunen und man hat wirklich tolle Spiele gesehen. Allein die Teilnahme an den Playoffs ist für die Tigers ein super Erfolg! Das der Gegner Wolfsburg heißt und diese Truppe wirklich stark ist, braucht man glaube ich nicht zu betonen. Bei den Heimspielen werden unsere Jungs also die volle Unterstützung der Fans brauchen und vielleicht geht ja was gegen die Grizzlies…<a id="more-173"></a><br />
Für die Mitarbeiter der Tigernews heißt „Playoffs“ ein paar zusätzliche Hefte zu produzieren, aber das es pro Playoff-Runde nur je ein Heft geben wird, heißt das maximal drei Stück – und ich denke ich kann hier für alle meine Kolleginnen und Kollegen sprechen, wenn ich behaupte: Diese „Überstunden“ machen wir gerne! Drei Hefte würden heißen „Finalrunde“ und das klingt im ersten Moment sehr vermessen, ich weiß, aber in den Playoffs ist alles möglich! Das die Tigers jeden Gegner schlagen können haben sie im Verlauf der Hauptrunde eindrucksvoll bewiesen und wie sagte Calvin Elfring so schön: Hannover und Nürnberg sind zum Glück ja nicht dabei! Gegen jedes dieser beiden Teams hat man sage und schreibe dreimal verloren in dieser Saison. Gegen den Letzten und den Vorletzten der Hauptrunde also. Nur ein Sieg mehr gegen beide Teams und das Herzschlagfinale am vorletzten Sonntag wäre gar nicht nötig gewesen! So aber musste man bis zum (regulären) Schluss der Partie Augsburg vs. Düsseldorf zittern, denn nur bei einer Punkteteilung der beiden war Platz 6 noch erreichbar. Wie wichtig Platz 6 und damit eine Woche Pause für das Team war kann man nur schwer abschätzen, aber da zuletzt einige Spieler angeschlagen waren, dürfte die Pause sehr gut getan haben. Für Alexander Dotzler, der sich vom „Probespieler“ zu einem echten Leistungsträger in der Defensive gemausert hat, ist die Saison leider schon beendet. Dotzler zog sich einen Innenbandriss zu und ist zum Zuschauen verdammt. Auch Benedikt Brückner wird wohl an diesem Wochenende verletzt fehlen und ob Goalie Barry Brust wieder zum Einsatz kommen kann entscheidet sich erst sehr kurzfristig. Die Personaldecke der Tigers ist also gerade im Defensivbereich recht dünn, das wird gerade im Playoff -Rhythmus viel Kraft kosten!<br />
Die meisten Straubinger Fans wissen das alles natürlich, die Euphorie ist aber trotz allem ungebrochen. Gerade das „Herzschlagfinale“ in dem unser Team einmal mehr einen unglaublichen Willen und Glauben an sich selbst demonstriert hat, trägt zu dieser Euphorie Welle in und um Straubing bei. Bei den Playoff-Heimspielen wird es also recht voll werden am Pulverturm und wir werden endlich mal wieder diese besondere Stimmung haben – Playoff-Stimmung! Auch wenn es nun schon einige Jahre her ist, ich kann mich noch gut an diese besondere Spannung erinnern die bei Playoff-Duellen in der Luft liegt. Da merkt man schon beim Eintreffen am Stadion das es nicht einfach nur um 3 Punkte geht, da liegt einfach „was in der Luft“ und das spürt man. Entsprechend intensiv werden die Partien dann auch auf dem Eis ausgetragen und gerade bei den heurigen Auftritten der Tigers fragt man sich schon was die  bitte noch intensiver machen sollen? Das Team hat sich ja immer „reingehauen“ und intensives, körperlich anspruchsvolles Eishockey gezeigt. Aber ein bisserl was geht immer und daher bin ich überzeugt das die Jungs noch eine Schippe drauflegen können. Das der Pulverturm „brennen“ wird, dürfte ja eigentlich klar sein…<br />
Es ist also alles angerichtet für mindestens zwei tolle Eishockey-Abende. Unsere Jungs werden es Wolfsburg nicht leicht machen, schließlich sind sie „Der Gegner den keiner wollte“ (O-Ton Pavel Gross, Coach WOB) – aber Unterstützung werden die Jungs brauchen! Also lassen wir den Pulverturm brennen, kochen, erzittern, was auch immer - Vollgas!</p>
<p>Mike-73
</p>
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		<title>Historisches…</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 18:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Floskel „historischer Erfolg“ ist in den letzten Wochen ja immer wieder mal bemüht worden. Tatsächlich haben die Straubing Tigers mit dem Erreichen der Playoffs so einen „historischen Erfolg“ in trockene Tücher gebracht. Ob es sich dabei nun um die erstmalige Teilnahme an den Pre-Playoffs oder wie es offiziell heißt an der „ersten Playoffrunde“ handelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Floskel „historischer Erfolg“ ist in den letzten Wochen ja immer wieder mal bemüht worden. Tatsächlich haben die Straubing Tigers mit dem Erreichen der Playoffs so einen „historischen Erfolg“ in trockene Tücher gebracht. Ob es sich dabei nun um die erstmalige Teilnahme an den Pre-Playoffs oder wie es offiziell heißt an der „ersten Playoffrunde“ handelt oder ob den Tigers sogar noch eine direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale gelingt, ist eigentlich egal. Wir haben heuer sicherlich eine der besten Saisonleistungen gesehen die es im Straubinger Eishockey je gab. Darauf kann man als Tigersfan natürlich stolz sein und so ist es kein Wunder, dass in den letzten Wochen und Monaten eine richtige Begeisterungswelle rund um das Straubinger Eishockey entstanden ist. Man war ja schließlich auf dem Weg zu einem „historischen Erfolg“!<br />
In diesem Zusammenhang kann man sich natürlich die Frage stellen wie alles anfing rund um den Straubinger Eissport. Genau diese Frage hat Willi Lüdeking in seinem Buch „Der Stolz einer Stadt“ beantwortet. Dieses Buch beschreibt die Anfänge auf dem Straubinger im Winter 1947/48 und begleitet die Straubinger Kufencracks bis zur zweiten DEL-Saison.<a id="more-172"></a><br />
Auf Basis des Buchs „Stolz einer Stadt“ hat der „Historische Verein Straubing“ einen Vortrag organisiert, der am 15. März im Kinosaal 4 des Straubinger Citydom stattfindet. Einlass zur Veranstaltung ist ab 19:00 Uhr, der Vortrag beginnt um 19:30 Uhr. Für die Moderation des Vortrags konnte der Historische Verein Straubing unseren Stadionsprecher Peter Schnettler gewinnen.<br />
Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, stattdessen werden freiwillige Spenden für die Bettina-Bräu-Stiftung zu Gunsten krebskranker Kinder gesammelt.<br />
Die Teilnehmer erwartet natürlich kein „trockener“ Vortrag, sondern eine Veranstaltung mit vielen Facetten. Nach der Begrüßung wird zuerst ein Video über die Erfolge dieser Saison mit dem Einzug in die Playoffs gezeigt und darüber mit unserem langjährigen Verteidiger Calvin Elfring gesprochen. Danach wird auf die Entstehung des Buches „Der Stolz einer Stadt“ eingegangen und ein weiteres Video gezeigt. Der Rückblick auf den Aufstieg in die DEL wird sicherlich bei so manchem Fan eine Gänsehaut verursachen! Natürlich gibt es dazu auch den schon beinahe legendären original Radiokommentar von Tobias Welck zu hören und im Anschluss stehen mit Calvin Elfring und Billy Trew zwei Mitglieder der Meistermannschaft zu einem kurzen Gespräch zur Verfügung. Als weiterer Gast hat Charly Sipmeier von Radio AWN sein Kommen zu gesagt. Er wird seine Erinnerungen an den Aufstieg zum Besten geben.<br />
Nach dieser Einleitung geht es zurück zu den Anfängen. Eishockey gab es in organisierter Form erstmals im Winter 1947/48, darüber wird Peter Schnettler mit Max Pellkofer, einem der Straubinger Eishockeypioniere sprechen. Filmaufnahmen gibt es aus dieser Zeit leider keine, aber einige Fotos können gezeigt werden.<br />
Nach einem kleinen Zeitsprung geht es dann im Jahr 1967 weiter. Straubing erhielt ein Kunsteisstadion und damit endlich Möglichkeiten den Eishockeysport relativ Wetter unabhängig zu betreiben. Auch dazu gibt es Fotos und einige Textbeiträge.<br />
Weiter geht es mit der Ära „Wabnegger“! Damals, im Jahr 1971 wurde erstmals der Aufstieg in die Oberliga (damals die 2.Liga in Deutschland) geschafft. Mit Bohumil Kratochvil, Günther Lupzig und Helmut Schweiger stehen einige Aktive aus dieser Zeit für eine Gesprächsrunde und vielleicht Erzählung der einen oder anderen Anekdote zur Verfügung.<br />
Im Jahr 1975 schaffte der TSV Straubing den Aufstieg in die 2.Bundesliga, darüber spricht Peter Schnettler mit Bohumil Kratochvil und Günther Lupzig. Im Jahr darauf bekam der „Pulverturm“ ein Dach, dazu gibt es Fotos und Texte.<br />
Weiter geht es mit der „Ära“ Laycock. Die Erwähnung des Namens „Laycock“ zaubert den älteren Eishockeyfans in Straubing noch heute ein Grinsen ins Gesicht! Die beiden Brüder sind unvergessen und erinnern sich noch heute gerne an ihre Zeit in Straubing. Und so standen Bob und Robin Laycock gerne für ein Interview zur Verfügung.<br />
Im Jahr 1992 gelang erneut ein Aufstieg. Der Verein hieß mittlerweile EHC Straubing und Christian Penzkofer und Helmut Schweiger standen mit auf dem Eis als man sich die Teilnahme an der Oberliga sichern konnte. Nach einigen Jahren in der Oberliga schaffte man im Jahr 2000 den nächsten Schritt in der Entwicklung. Der Club, mittlerweile losgelöst vom EHC Straubing, unter der Bezeichnung „Straubing Tigers“ stieg in die 2.Bundesliga auf. Gäste zu diesem Thema sind Billy Trew und Christian Penzkofer.<br />
Der nächste große Erfolg datiert aus dem Jahr 2006. Als Fünfter der Hauptrunde schaffte man es ins Finale und konnte sich im 5. Spiel die Meisterschaft und das Aufstiegsrecht in die DEL sichern.<br />
Damit war es aber nicht getan, man musste auch den sogenannten 9000-Punkte-Plan erfüllen um am DEL-Spielbetrieb teilnehmen zu dürfen. Über seine Erinnerungen daran berichtet Tigersgesellschafter Thomas Gerl.<br />
Zum Abschluss der Vortragsveranstaltung wird noch ein Portfolio mit Bildern aus über 50 Jahren Straubinger Eishockeygeschichte gezeigt.<br />
Wer Interesse hat darf mit einer kurzweiligen Veranstaltung mit gut zwei Stunden Dauer rechnen. Der Historische Verein Straubing und Moderator Peter Schnettler freuen sich auf ihr zahlreiches Erscheinen.</p>
<p>Mike-73
</p>
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		<title>Das P-Wort…</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 16:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das von den Medien viel zitierte und von der sportlichen Führung der Tigers so konsequent vermiedene P-Wort, heiß „Playoffs“ – und ich finde es wird höchste Zeit das man es auch mal laut sagt. Im Tiefstapeln sind die Tigers ja praktisch schon Deutscher Meister! Wer sich solange auf Platz 5 der Tabelle hält, ist da nicht so ganz zufällig und darf dann schon auch mal offen von den Playoffs sprechen! Das ein Team wie die Tigers den Ausfall mehrerer Stammspieler gleichzeitig nicht so wegstecken kann wie etwa die Eisbären Berlin oder die Adler Mannheim ist auch jedem klar. Das es ganz schnell zu derartigen Ausfällen kommen kann, wurde und spätestens mit dem Knieschiebenbruch von Jean-Michel Daoust wieder in Erinnerung gerufen. Da gleichzeitig auch noch Carsen Germyn passen musste, ging gegen die körperlich sehr starken Hamburger am Sonntag leider nicht viel. Unter der Woche geht es zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Tagen nach Köln und möglicherweise haben unsere Jungs dort ja schon alles klar gemacht mit den Playoffs.<a id="more-171"></a><br />
Aber Hellsehen ist nicht so meins, also bleiben wir bei den Fakten. Die Tigers haben 77 Punkte auf dem Konto, das sind 9 Punkte mehr als der Elfte EHC München hat und die haben bereits ein Spiel mehr absolviert. Wenn wir also mal davon ausgehen, dass die Tigers nicht alle restlichen Spiele verlieren – und so viel Hellsehen traue ich mir zu, das wird nicht passieren – dann sind wir heuer auf alle Fälle in den Playoffs. Ob es dann für eine direkte Qualifizierung reicht oder für Heimrecht in den Pre-Playoffs oder eben auch nicht, ist eigentlich egal. Irgendwie drin reicht eigentlich! Dann hätte man auch endlich „was erreicht“.<br />
Bisher haben wir nämlich „noch gar nichts erreicht“ wie uns Jason Dunham immer wieder erzählt. Ich glaube das war in den letzten Wochen jeder dritte Satz von Jason; zumindest gefühlt! Rein von der Tabellensituation her, von der rein rechnerischen Qualifizierung für die Playoffs hat er natürlich Recht. Die wirklich erst sicher wenn wir auch theoretisch nicht mehr rausfallen können aus den ersten 10 Plätzen. Ich finde aber das man in dieser Saison schon sehr viel erreicht hat! Man hat zum Beispiel schon 114.076 Zuschauer bei den Heimspielen erreicht in diesem Jahr, das sind 4753 Besucher im Schnitt! Man hat eine nie dagewesene Präsenz in den Medien erreicht, vor allem überregional. Man wird bis zum Saisonende sage und schreibe 10 Spiele der Tigers live im Fernsehen sehen können und ganz allgemein hat sich die bundesweite Wahrnehmung unserer Tigers geändert. Der kleinste DEL-Standort setzt sich über Wochen in den Top-Sechs fest! Das hat uns viel Lob, Anerkennung und Respekt eingebracht. Sehr bezeichnend fand ich bei der letzten Sky-Übertragung zum Beispiel den Blick auf das Restprogramm der Kölner Haie. Da wurde geklagt, weil man noch zweimal gegen die Tigers spielen muss und das eine harte Nuss sei… Irgendwie schön, denn normalerweise hätte die örtliche Presse gefordert „Straubingen“ einfach zweimal weg zu hauen um die Pre-Playoff-Hoffnungen in Köln am Leben zu erhalten. Davon war aber diesmal nix zu hören! Wir haben uns Respekt erarbeitet. Mit jedem Forechecking, mit jedem Check, jedem Tor, jedem Sieg ein klein wenig mehr!<br />
Zu verdanken haben wir das natürlich in erster Linie unserer Mannschaft, die immer Teamgeist zeigt, kämpft, rackert und bis zur Sirene an sich glaubt. Dies ist logischerweise auch ein Verdienst unserer Trainer. Dan Ratushny hat dem Team ein System eingeimpft das perfekt zu den Spielertypen passt und ergänzt sich hervorragend mit unserem Co-Trainer Bernie Englbrecht. Ein Lob gebührt auch dem Sportlichen Leiter Jason Dunham, der zum großen Teil dieses Team zusammengestellt hat und der auch den Coach nach Straubing holte. Dass man die Verträge dieser drei Herren im Laufe der vorletzten Woche für ein Jahr verlängert hat, war da nur folgerichtig. Mit dieser Sportlichen Leitung ist man sicherlich für die Zukunft gut aufgestellt! Da man auch bereits einige Spieler für die kommenden Saison unter Vertrag hat, ist auch hier bereits ein Grundgerüst vorhanden auf dem aufgebaut werden kann. Die eine oder andere Verhandlung wird sicherlich auch schon am Laufen sein, aber davon will ich jetzt erst mal gar nichts wissen! Noch zwei Heimspiele sind in der Hauptrunde zu absolvieren, heute gegen die Augsburger Panther und am kommenden Sonntag gegen die Adler Mannheim. Danach gibt es heuer keine Saisonabschlussfeier und die Eismaschinen am Pulverturm gehen noch nicht in die Sommerpause – heuer ist endlich wieder Playoff-Time! Ich freu mich drauf!!</p>
<p>Mike-73
</p>
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		<title>Auf in den Endspurt!</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 16:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Wochenende war ja die zweite Länderspielpause in dieser Saison. Die kam gerad zum rechten Zeitpunkt für unsere Tigers, was man von unserer Nationalmannschaft ja leider nicht behaupten kann. Während die Straubinger Cracks die Zeit nutzen konnten um zu regenerieren und Kräfte zu sammeln für den Endspurt hat sich das DEB-Team nicht so verkaufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Wochenende war ja die zweite Länderspielpause in dieser Saison. Die kam gerad zum rechten Zeitpunkt für unsere Tigers, was man von unserer Nationalmannschaft ja leider nicht behaupten kann. Während die Straubinger Cracks die Zeit nutzen konnten um zu regenerieren und Kräfte zu sammeln für den Endspurt hat sich das DEB-Team nicht so verkaufen können wie erhofft. Aber da soll uns gar nicht so sehr beschäftigen, es war ja auch kein Straubinger mit dabei. Die Tigers hatten also ausreichend Gelegenheit sich auf die Endphase der Hauptrunde vorzubereiten und unser Coach hat sicher auch eine Möglichkeit gefunden Karl Stewart vorübergehend zu ersetzen. Stewart hatte ja im Spiel gegen Berlin einen Check gegen die Nieren bekommen und muss leider eine Weile aussetzen. Auch auf Stammgoalie Barry Brust werden die Tigers an diesem Wochenende noch verzichten müssen, aber sein Vertreter Jan Guryca hat seine Sache ja bisher hervorragend gemacht. <a id="more-170"></a><br />
Am heutigen Abend geht es gegen die Grizzlies aus Wolfsburg und die liegen unseren Tigers ja nun nicht so ganz. Ich hoffe aber natürlich das sich unsere Jungs heute Abend endlich mal als „Bärenjäger“ hervortun können und den Grizzlies das Fell über die Ohren ziehen! Wenn man so Begriffe wie „Angstgegner“ hört denkt man unweigerlich auch ein wenig an Aberglauben! Leistungssport ist zu einem guten Teil Kopfsache, das hört man immer wieder. Ob nun von Trainern, Journalisten oder auch von den Spielern selbst. Da kommen dann so Aussagen wie: „Der Gegner XY hat mehr für den Sieg investiert“ oder „Wir waren im ersten Drittel noch gar nicht auf dem Eis“ oder „Wir waren heute irgendwie nicht so ganz bereit“ – So oder ähnlich klingt das dann, man kennt ja alles diese Floskeln! Das eine ist also die Kopfsache, da man sich also voll auf den Gegner und das jeweilige Spiel konzentriert und das andere ist die Sache mit dem Aberglauben. Mancher Spieler gibt zu das er sich vor einem Spiel immer gleich verhält. Das gleiche Essen, die selbe Reihenfolge beim Anziehen der Ausrüstung oder irgendwelche anderen Spleens die dann konsequent durchgezogen werden. Es gibt natürlich auch Spieler die sagen, „Nein, ich bin nicht abergläubisch – ich geh einfach raus und mach meinen Job“ Mag ja sein und ist ja auch völlig in Ordnung so, das soll jeder so halten wie er will. Ich finde aber gerade so kleine Geschichten aus der Kabine über Aberglauben oder besondere Eigenheiten vor dem Match machen die Spieler greifbarer für uns Fans! Denn gerade wir Fans sind doch noch viel abergläubischer als alle Spieler mit einander! Das liegt vermutlich daran das man als Fan zum Zuschauen verdammt ist und nicht aktiv am Geschehen teilhaben kann. Natürlich kann man anfeuern und das Team damit unterstützen, aber das war es dann auch schon. Mehr geht nicht! Deshalb flüchtet man sich dann auch in irgendwelche Rituale oder Aberglauben! Ob das dann die selben Klamotten wie beim letzten tollen Sieg sind oder irgendwelche anderen Verhaltensweisen ist ganz egal. Man bildet sich ein, dass es hilft und nur das zählt! Das Ganze geht natürlich auch andersrum! Man kann sich zum Beispiel auch einbilden, dass man Unglück bringt – so ging es mir etwas seit Weihnachten! Ich kann heuer leider nicht alles Spiele live erleben und habe einige Highlight nur am Liveticker, am Radio oder erst am nächsten Tag in der Presse miterleben können. Wenn ich dann mal Zeit hatte und es ins Station geschafft habe, ging das Spiel in die Hose! Das war um Weihnachten so gegen Hannover und Nürnberg und es war zuletzt so gegen die Roosters und die Eisbären. Zwischendrin war ich nicht im Stadion und die Tigers haben alles weggehauen! Da kommen einem dann schon schön langsam Zweifel?!? Da spielen die Tigers die geilste Saison seit wir in der DEL sind und man kann sich nicht mehr hin trauen, weil man Unglück bringt? Das ist ganz schön bitter! Meine Familie und meine Bekannten haben mich schon immer aufgezogen und mir geraten doch besser zu Hause zu bleiben – ginge ich hin würden die Tigers ja doch nur wieder verlieren! Seit dem letzten Spiel vor der Länderspielpause ist dieser Bann aber offenbar gebrochen! Ich war nicht dabei und die Tiger haben trotzdem nicht gewonnen! Man möge es mir verzeihen aber ein ganz klein wenig war ich froh darüber! Es war zu verschmerzen, man hatte ja doch 4 Punkte eingesackt an diesem Wochenende – und ich kann endlich wieder mit gutem Gewissen ins Stadion gehen&#8230;<br />
Sie schmunzeln jetzt vielleicht, aber seien Sie doch mal ehrlich, so Gedanken wie „Wenn ich hin geh dann verlieren die immer“ oder ähnliches hatte doch jeder schon mal, oder? Auch so ein Klassiker: Man wird vor dem Spiel gefragt wie man tippt und sagt voller Vorfreude „De hau ma heid weg“ – es wird nix mit dem Weghauen und hinter her denkt man sich „Hätt ich doch bloß net so a’s Maul auf’grissen!“ Mir persönlich ging‘ in der Vergangenheit oft so, dass ich immer falsch lag wenn ich gesagt hab“ Des wird heut ganz schwer, von der Papierform her haben wir gegen Berlin/Mannheim/ Wolfsburg (suchen Sie sich einen aus…) keine Chance!“ Immer dann gab es tolle Spiele und Erfolge! Die Frage ist aber in der jetzigen Situation: Gilt das noch? Ich finde nicht! Jeder Gegner der heuer am Pulverturm aus blauen Flecken was mitnehmen möchte muss sich das gaaaaanz schwer verdienen!<br />
Ich verspreche aber trotzdem den Rest der Saison nur noch pessimistische Voraussagen zu treffen, vor allem in den Playoffs! Wenn ich dann regelmäßig falsch liege, werde ich sicher damit leben können…</p>
<p>Mike-73
</p>
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		<title>Wandel der Wahrnehmung</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Unsere Tiger sind ja zur Zeit in aller Munde! Seit das Team von Coach Dan Ratushny die Liga rockt, ändert sich nach und nach die Art und Weise wie die Tigers in dem Medien und auch in den Köpfen vieler ansonsten weniger Eishockeyinteressierten Leute wahrgenommen werden. Plötzlich fragen mich Leute zum Thema Tiger die es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Tiger sind ja zur Zeit in aller Munde! Seit das Team von Coach Dan Ratushny die Liga rockt, ändert sich nach und nach die Art und Weise wie die Tigers in dem Medien und auch in den Köpfen vieler ansonsten weniger Eishockeyinteressierten Leute wahrgenommen werden. Plötzlich fragen mich Leute zum Thema Tiger die es noch vor zwei Monaten so gut wie gar nicht gekratzt hat ob die Tigers gewinnen oder verlieren. Leute die keine drei aktuellen Spieler nennen konnten, fragen einen jetzt ob der Hussey bleibt, der Brust oder ob man Ramsay verlängert. Man kennt den Namen des Coachs und natürlich hat so mancher bereits ein „Dance-Video“ von Bruno St. Jaques gesehen. YouTube macht’s möglich!<a id="more-169"></a><br />
Kurzum die Tigers sind ein Thema. Nein, stimmt eigentlich nicht. Die Tigers sind DAS THEMA – zumindest rund um Straubing. Es wird viel geredet über die Leistung des Teams und natürlich noch viel mehr spekuliert wo die Tigers am Ende der Saison landen werden oder vielleicht landen könnten. Die Tendenz bei diesen Spekulationen ist klar ansteigend würde ich mal sagen. War der allgemeine Tenor vor ein paar Wochen noch „wir schaffen es heuer in die PrePlayoffs“, heißt es mittlerweile nicht mehr „Pre“! Die Vorsilbe ist genauso schnell weggeschrumpft wie das Punktekonto der Tigers angestiegen ist. Von Qualifizieren für die Playoffs reden momentan wirklich nur noch die Spieler, Trainer und Verantwortlichen der Tigers, die Fans schon lange nicht mehr! Ich verstehe das durchaus, denn als Verantwortlicher oder Aktiver möchte man die Erwartungen nicht zu hoch stecken. Passieren kann ja immer was im Eishockey. Da ist schnell mal der eine oder andere Akteur verletzt oder gesperrt und dann kann man auch schnell mal ein paar Plätze abrutschen. Ich kann mir vorstellen das man intern schon etwas offener mit dem Thema „direkte Qualifikation“ umgeht, denn das Potential dazu ist definitiv da. An den Spekulationen wie weit es heuer gehen kann für die Tigers will ich mich jetzt nicht wirklich beteiligen, aber ich fürchte heuer werde ich wohl die eine oder andere Kolumne mehr schreiben müssen als in den letzten Jahren…<br />
Wer immer auch auf die Tigers trifft in den Playoffs oder von mir aus auch Pre-Playoffs (was ich aber nicht glaube), wird definitiv keinen Spaß haben! Da wird es zur Sache gehen und die Jungs werden immer und immer wieder checken, passen, anrennen und aus jeder Lage schießen. Noch etwas intensiver als zuletzt in Iserlohn, wo wir nicht (so) gut waren und trotzdem am Ende die Nase vorn hatten, weil das Team einfach nicht aufgibt bevor die Sirene pfeift!<br />
Das da heuer in Straubing ein tolles Team auf dem Eis ist wird aber mittlerweile nicht nur in und um Straubing registriert! Nein, auch deutschlandweit wird man mittlerweile nicht mehr belächelt oder etwas mitleidig als „kleinster DEL-Standort“ bezeichnet, sondern man wird zur Zeit mehr und mehr über den grünen Klee gelobt. Sogar das Magazin „Stern“ bracht bei „Stern online“ einen Bericht über die Tigers. Die diversen Eishockywebseiten haben einen anderen Ton angeschlagen und die Gegner haben richtig Respekt vor unserem Team.<br />
Nach Straubing kommt man als Mannschaft zur Zeit wohl nicht so wirklich gerne, denn da geht’s rund und zu holen ist da im Moment so gut wie nix! Eine hart arbeitende und kampfstarke Mannschaft packt hier mit dem lautstarken Publikum im Rücken in schöner Regelmäßigkeit die „Boah-eh-Spielzüge“ aus und fertigt einen Gegner nach dem anderen ab. Dazu gibt’s Party auf dem Rängen und natürlich den „Bruno-Dance“. Eishockeyherz was willst du mehr?<br />
Sicher irgendwann werden wir auch mal wieder ein Heimspiel verlieren, denn in dieser engen Liga kann wirklich jederzeit jede Mannschaft jede andere schlagen, aber seien wir mal ehrlich: Ist das dann schlimm? Was gab es heuer schon für tolle Spiele zu sehen am Pulverturm, da kann uns eine Niederlage zwischendurch doch gar nicht die Laune verderben! Außerdem würden die Jungs dann einfach die nächste Heimserie starten. Ich bin nicht so vermessen zu glauben das die Tigers alle restlichen 14 Spiele gewinnen werden oder auch nur alle restlichen Heimspiele der (regulären) Saison. Aber ich bin mir sicher, dass sie in jedem dieser restlichen Spiele alles versuchen werden genau das zu erreichen. Gegen Straubing hast du erst gewonnen wenn es hupt! –Und genau das kommt bei den Leuten so gut an. Genau deshalb klettern die Zuschauerzahlen und genau deshalb kann Sky jetzt bald ne Zweigstelle bei uns auf machen. Die Spielweise der Tigers macht einfach Spaß! Heute geht es gegen Berlin und wo man noch im letzten Jahr von „Ausseiterchancen“ gegen den Meister sprechen musste, sag ich heuer: Die werden keinen Spaß haben heute!!!</p>
<p>Mike-73
</p>
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		<title>Bene, Berny und Servus Baki!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Langsam aber sicher beginnt sich das Personalkarussell in der DEL zu drehen. Da werden noch letzte Nachrüstungen für die laufende Saison vorgenommen oder der eine oder andere Ergänzungsspieler für die kommenden Playoffs verpflichtet. Man verlängert Spieler aus den eigenen Reihen und die ersten Zugänge für die kommende Saison werden bekannt gegeben. Auch die ersten Abgänge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam aber sicher beginnt sich das Personalkarussell in der DEL zu drehen. Da werden noch letzte Nachrüstungen für die laufende Saison vorgenommen oder der eine oder andere Ergänzungsspieler für die kommenden Playoffs verpflichtet. Man verlängert Spieler aus den eigenen Reihen und die ersten Zugänge für die kommende Saison werden bekannt gegeben. Auch die ersten Abgänge beziehungsweise Wechsel innerhalb der DEL werden bekannt und da bleiben die Tigers leider nicht verschont. Michael Bakos, unser Kapitän, wird nach dieser Saison in seine Heimatstadt Augsburg zurückkehren.<a id="more-168"></a><br />
Aber jetzt erst mal zu den beiden letzten Verlängerungen der Tigers, die bereits bekannt sind. Bei Bernhard Keil zog der Club die Option im Vertrag und der jungen Stürmer wird ein weiteres Jahr für Straubing aufs Eis gehen. Keil der vor dieser Saison für ein Jahr in der kanadischen Juniorenliga aktiv war, gab bei den Tigers sein DEL Debüt und er macht seine Sache bisher recht gut. Fünf Assists hat sich der junge Mann bisher erarbeitet und auch ein DEL-Tor hat er bereits erzielt. Berny wie er von unseren Tickermädels genannt wird, arbeitet viel dem Eis und geht auch keinem Zweikampf aus dem Weg. Im ist im nächsten Jahr ein weiterer Schritt in seiner Entwicklung zum vollwertigen DEL Spieler zu zutrauen. Die Verlängerung war also definitiv richtig und ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zum Team 2012/13.<br />
Verlängert wurde auch mit Benedikt Brückner, der zuletzt wieder mehr auf dem Straubinger Eis zu sehen war als zu Beginn der Saison. Zwischendurch war der junge Verteidiger in der Oberliga beim Förderlizenzpartner Regensburg im Einsatz und konnte dort Spielpraxis sammeln. Während er in seinem ersten DEL Jahr in der letzten Saison recht stabil war, hatte er heuer zu Beginn einige Formschwankungen. Das er es besser kann wissen die Verantwortlichen der Tigers und deshalb war auch seine Verlängerung ein richtiger Schritt.<br />
Doch zurück zu unserem ersten offiziellen Abgang nach dieser Saison. Der Kapitän geht von Bord! Michael Bakos geht zurück zum Heimatclub und möchte dort seine Kariere ausklingen lassen. Als die Tigers im Januar vor zwei Jahren die Verpflichtung von Michael Bakos bekannt gaben, war das schon eine kleine Überraschung. Bakos kam aus Ingolstadt und war gar nicht lange zuvor noch Kapitän der deutschen Nationalmannschaft gewesen. Das so ein gestandener DEL Spieler nach Straubing wechselt überraschte sogar so manchen Insider. Der Start des Verteidigers in seine erste Saison bei den Tigers wurde dann aber überschattet von einer längeren Krankheit. Schon während der Vorbereitung wirkte Bakos körperlich nicht richtig fit und wenig später wusste man dann auch warum. Das für Leistungssportler so extrem langwierige „Pfeifferische Drüsenfieber“ hatte dem Mann mit der Nummer 22 erwischt und er musste lange warten bis er wieder trainieren und schließlich auch spielen durfte. Als Folge der Erkrankung hatte er natürlich Trainingsrückstand und es fehlte ihm auch die nötige Spielpraxis. In den ersten Wochen nach seiner Rückkehr ins Team lief es deshalb alles andere als rund beim sympathischen Augsburger. Erst im Januar war er voll auf der Höhe und konnte zeigen wie wertvoll er für die Defensive der Tigers ist.<br />
In dieser Saison trug er bisher entscheidend zur stabilen Verteidigung der Tigers bei und er wird sicherlich sehr schwer zu ersetzen sein. Der Ruf der Heimat und die Nähe zur Familie, die nach wie vor in Augsburg lebt, war der entscheidende Faktor für seinen Wechsel zu den Panthern. Wie bereits bei seinem Wechsel von Ingolstadt zu den Tigers, gab Bakos seine Entscheidung auch diesmal frühzeitig bekannt. So können sich alle Beteiligten darauf einstellen und man erspart sich die oft peinliche Geheimniskrämerei, die sonst gerne praktiziert wird. Michael Bakos wird bis zur letzten Spielminute für die Tigers alles geben und sie weiterhin als Kapitän präsentieren. Gerade seine Interviews bei Sky werden mir sicherlich fehlen, denn da war er immer mal wieder für eine lustigen Spruch oder ein offenes Wort gut. Das man mit Offenheit auch bei den Fans besser ankommt als mit wochenlangem Verwirrspiel, sieht man an den Kommentaren der Fans, wenn man das Thema „Baki geht heim“ anspricht. Die Argumente sind jedermann verständlich und das es kein „Rumgeeiere“ sondern klare Worte gab, wird anerkannt.<br />
Die Tigers verlieren mit Michael Bakos eine Spieler der als Kapitän und deutscher Verteidiger sicher sehr schwer zu ersetzen sein wird. Es bleibt uns aber nichts anderes übrig als ihm für seine Zukunft alles Gute zu wünschen!<br />
Eines möchte ich aber noch hinzufügen, lieber Michael Bakos: Mit Urlaub am Mitte März wird es nix! Du sollst so lange wie möglich ein Tiger bleiben und uns in dem Playoffs mit deinen Checks und deinen Interviews noch viel Freude machen.</p>
<p>Mike-73
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		<title>Eine kleine Weihnachtsdepression?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es gibt Tage da kommt man sich vor wie in dem Film „…und täglich grüßt das Murmeltier“ – kennen Sie den? Da gerät ein Reporter irgendwie in eine Art Zeitschleife und erlebt den selben Tag immer wieder. Egal was er macht, am nächsten Morgen passiert wieder genau das Gleiche. Ich weiß nicht mehr wie der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Tage da kommt man sich vor wie in dem Film „…und täglich grüßt das Murmeltier“ – kennen Sie den? Da gerät ein Reporter irgendwie in eine Art Zeitschleife und erlebt den selben Tag immer wieder. Egal was er macht, am nächsten Morgen passiert wieder genau das Gleiche. Ich weiß nicht mehr wie der Film ausging, aber es gibt im Leben immer wieder so Situationen, wo man sich denkt „Aha, hatten wir doch alles schon so…“ Genauso ging es mir am Wochenende bei den beiden vergeigten Heimspielen der Tigers!<a id="more-167"></a><br />
Irgendwie ist das schon komisch, da hat man einen gigantischen Lauf und gewinnt zu Hause wie am Fließband, dann kommt Weihnachten, man hat die Hütte richtig gut voll – und blamiert sich! Natürlich war klar das unsere Serie irgendwann mal reißen würden, das tut jede Serie mal, aber das man aus den Spielen gegen den Vorletzten und den Letzten der Tabelle gerade mal einen mickrigen Punkt holt ist dann schon ein wenig blamabel! Ich weiß natürlich das in der DEL jeder Jeden schlagen kann und ich finde gerade das macht die Liga auch interessant, aber ein bisserl mehr wäre schon drin gewesen gegen Hannover und Nürnberg. Die waren beide nicht so stark das man diese Spiele hätte verlieren müssen! Gerade gegen die Scorpions, die man ca. 12min vor dem Ende beim Stand von 5:2 praktisch im Sack hatte, tut der doppelte Punktverlust richtig weh! Auch die Icetigers waren nicht unschlagbar am 2. Weihnachtsfeiertag, aber da ging praktisch alles schief was schief gehen konnte. Auch Barry Brust, der uns in den letzten Wochen immer mit tollen Leistungen im Spiel gehalten hatte, sah gegen Nürnberg nicht immer gut aus.<br />
Das Schlimme an diesen beiden Niederlagen sind aber nicht die verlorenen Punkte oder das Abrutschen von Tabellenplatz 5 auf Rang 6, sondern die vertane Chance sich vor allem im Derby gegen Nürnberg vor ausverkauftem Haus gut zu präsentieren! Bevor jetzt jemand meint ich möchte mich jetzt hier auf die Mannschaft stürzen und den großen Kritiker geben – nein das will ich nicht! Ich glaube niemand ärgert sich über die beiden Spiele mehr als die Jungs selber! Die Leistungen des Teams werden anerkannt und die meisten Fans sagen einfach „ok, waren zwei Sche..spiele, aber wir stehen gut da, abhaken, weitermachen!“ So in diesem Stil waren die Reaktionen direkt nach der Niederlage gegen die Icetigers und so sind auch die meisten Meinungen in unserem Forum. Wir sind aktuell Tabellensechster und es war klar, dass nach so einer Serie auch mal wieder Niederlagen kommen!<br />
Mit vertaner Chance meine ich also nicht, dass man eventuell auf Platz 4 hätte springen können, sondern das gerade am 2. Weihnachtsfeiertag viele Leute im Stadion waren, die normalerweise nicht da sind. Da wäre es natürlich toll gewesen einen Sieg einzufahren und diesen hinterher feiern zu können. Dazu hätten es nicht mal drei Punkte sein müssen, auch ein Sieg nach Verlängerung oder nach Penaltyschießen hätte gereicht. Hauptsache gute Stimmung und dazu noch „The Bruno Show“ – Das wär’s gewesen! Damit hätte man vielleicht die Begeisterung einiger neue Zuschauer gewinnen können. Grundsätzlich war es schon mal wichtig zu sehen, dass wir den Pulverturm richtig voll machen können, aber das wäre halt sozusagen das Sahnehäubchen obendrauf gewesen! Das ist es was ich mit vertaner Chance meine!<br />
Ich weiß natürlich, dass wir mit unserem Kader den Ausfall von Dustin Whitecotton und Sebastian Osterloh nicht einfach so wegstecken können. Gerade diese beiden Spieler sind für die Arbeit nach hinten und damit eine stabile Defensive unheimlich wichtig. Leider sind es gerade diese Spielertypen die erst richtig auffallen wenn sie mal fehlen! Dabei hätten sie für ihre Leistungen längst auch mal Lob und Anerkennung vom Publikum verdient!<br />
Im Hinblick auf die kommenden Spiele kann man nur hoffen das Osterloh möglichst schnell wieder ins Team zurückkehrt und auch Whitecotton seinen Mittelfußbruch gut übersteht. Unser Coach, Dan Ratushny war in den vergangenen Tagen sicher mehr als „Mentaltrainer“ gefragt, denn als Eishockeyfachmann, aber ich traue ihm zu das er das auch gut hin kriegt! Bisher hat er hervorragende Arbeit geleistet und nun hoffe ich natürlich, dass er die Tigers aus der kleinen Weihnachtsdepression wieder zu den nächsten Erfolgen führt!<br />
Mike-73
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		<title>Festung Pulverturm!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 17:45:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Unser Pulverturm ist wieder eine richtige Festung! Seit sage und schreibe 10 Spielen sind unsere Tigers zu Hause ungeschlagen! Zwar ging man nicht immer mit der optimalen Ausbeute von 3 Punkten vom Eis, aber nichts desto trotz lieferte man immer gute Leistungen ab und konnte sich auch in engen Spielen zumindest den Zusatzpunkt sichern. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Pulverturm ist wieder eine richtige Festung! Seit sage und schreibe 10 Spielen sind unsere Tigers zu Hause ungeschlagen! Zwar ging man nicht immer mit der optimalen Ausbeute von 3 Punkten vom Eis, aber nichts desto trotz lieferte man immer gute Leistungen ab und konnte sich auch in engen Spielen zumindest den Zusatzpunkt sichern. Auch auswärts läuft es immer besser für die Truppe von Trainer Dan Ratushny. Fünf der letzten sieben Auswärtsspiele beendeten die Tigers als Sieger! Auch hier nicht immer mit drei Punkten, aber gerade wenn es zum Ende eines Spiels eng wird ist mit den Tigers zu rechnen. Die „Tigers 2011“ geben nie ein Spiel verloren und kämpfen um jeden Punkt bis zu Schlusssirene. Nicht umsonst war in einem der letzten Heimspiele ein Fanbanner mit der Aufschrift „Euer Teamgeist macht uns stolz“ zu lesen. Ich denke das trifft es so ziemlich, was zur Zeit rund ums Straubinger Eishockey abgeht. Jeder Tigersfan erzählt mit stolz geschwellter Brust von den aktuellen Erfolgen und  Gelegenheitsbesucher oder weniger Eishockeyinteressierte reiben sich ungläubig die Augen beim Blick auf die aktuelle DEL Tabelle.<a id="more-164"></a> Fünfter ist man da aktuell, punktgleich mit dem vierten Wolfsburg, der zwei Spiele mehr auf dem Konto hat! Zwar hat man die ebenfalls punkgleichen Hamburger (mit zwei Spielen weniger) im Nacken, aber zu Weihnachten stand man in den letzten Jahren nie so gut da wie heuer! Bis zum 6. Januar stehen jetzt 4 Heimspiele und ein Auswärtsspiel auf dem Programm, da wird sicher der eine oder andere Punkt zu den aktuell 47 Zählern hinzukommen. Aktuell gibt es nur 5 Teams in der Liga die mehr Treffer erzielen konnten als die Tigers und nur 6 mit weniger Gegentreffern! Das wir heuer eine gute Defensive haben und einen starken Goalie, war vielen Fans bereits zu Beginn der Saison klar, aber mit dem Tore schießen hatte es ja zu Beginn gar nicht recht klappen wollen. Bis Ende Oktober hatte man etwa 28 mal ins Schwarze getroffen und man hatte oft das Gefühl die Tigers können nur gewinnen wenn sie selber nicht mehr als zwei Treffer bekommen. Für mehr reichte die Trefferproduktion irgendwie nicht. Dabei lag es nicht einmal an den fehlenden Chancen, sondern einfach nur am fehlenden Glück und der eigenen Ineffektivität. Im November platzte dann aber plötzlich der Knoten! Die Spieler hatten das System von Dan Ratushny mittlerweile verinnerlicht und setzten es von Spiel zu Spiel besser um. Straubing wurde vom oft gelobten und respektierten Gegner, der aber meist die Punkte die Gegner ließ plötzlich zum Überraschungsteam der Liga. Von Platz 13 bis auf Rang 5 haben sich die Tigers mittlerweile vorgearbeitet und haben aktuelle einfach einen Lauf! Mit genug Selbstvertrauen gelingt plötzlich auch vor dem Tor vielmehr. Auf satte 54 Treffer kommen die Tiger seit Anfang November! Wer hätte das gedacht? Die Stimmung am heimischen Pulverturm verbesserte sich von Heimsieg zu Heimsieg und mittlerweile kann man wirklich wieder von einem Hexenkessel bzw. vom „Pulverturm-Roar“ sprechen! Der Zuschauerschnitt stieg mit den Erfolgen nach und nach an und liegt aktuell bei 4323/Spiel. Diesen Wert können wir hoffentlich in den folgenden beiden Heimspielen noch etwas anheben, und vielleicht bekommen wir den Pulverturm ja auch mal so richtig ganz voll. Verdient hätte sich das Team eine derartige Kulisse allemal!<br />
Mike-73<br />
Interview mit dem Schöpfer des Tigerlogos an der Ostfassade:<br />
Seit dem Heimspiel am 11.12.2011 sieht man unserem Stadion auch von außen schon an was darin geboten ist. Unsere Eishockey-Festung hat einen „Eye-catcher“ bekommen, wie man auf „Neudeutsch“ so schön sagt. Das Tigerslogo im Original von Florian Winterl geschaffen, wurde von Graffitikünstler Phillip Hörster an die Fassade der Ostseite gesprayt und schaut einfach „hammergeil“ aus! Wir von der Tigernews wollten natürlich wissen wie es dazu kam und wie die Aktion abgelaufen ist. Phillip Hörster war gerne bereit unsere Fragen zu beantworten und diese wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:<br />
TN: Hallo Phillip, wie lange war die Vorbereitungszeit für die „Tigerkopfaktion“?<br />
Phillip Hörster: Geredet wurde darüber schon länger, im Prinzip war das seit dem Volksfest geplant, aber das endgültige Ok kam dann am Freitag den 2.12.11. Am folgenden Dienstag sollte es dann vor Ort los gehen. Die Vorbereitungszeit war also schon ein wenig knapp!<br />
TN: Wie ging es dann weiter?<br />
PH: Ab Dienstag war ich dann vor Ort und habe das Logo gesprayt, am Sonntag, dem Spieltag, war es dann so um 11:00 Uhr fertig!<br />
TN: Wie viele Leute haben daran gearbeitet?<br />
PH: Das Logo habe ich alleine gemacht, hätte aber ohne meinen Kollegen nicht mehr alles bis zum Spiel geschafft, deshalb hat Günther Obermeier dann den Schriftzug übernommen.<br />
TN: Mit welcher Technik wurde das Logo gestaltet?<br />
PH: Der Tigerkopf ist komplett mit gesprüht und das war schon eine Herausforderung in der Größe! Vor allem konnte man nicht einfach ein paar Meter zurück gehen und sich anschauen wie es wird. Es war ja alles abgehängt an der Fassade.<br />
TN: Fängt man mit so etwas einfach an oder wird das vorgezeichnet?<br />
PH: In der Größenordnung muss man schon vorzeichnen, damit die Proportionen alle passen.<br />
TN: Wie viele Dosen Lack braucht man für so ein Kunstwerk?<br />
PH: Für das Tigerslogo waren das ungefähr so 80-100 Dosen, genau kann ich das gar nicht sagen, die sind ja dann auch nicht alle ganz leer.<br />
TN: Ist das Logo irgendwie geschützt bzw. bei Verunreinigung abwaschbar?<br />
PH: Das ist mit einem speziellen Lack für Fassadenkunst gemacht, denn kann man schon abwaschen. Bei gröberer Verunreinigung müsste man dann ggf. ausbessern. Das geht aber problemlos.<br />
TN: Wenn jetzt jemand zu Hause auch ein Tigerslogo haben möchte oder ein anderes Kunstwerk, wohin müsste der sich wenden?<br />
PH: Wir machen das gewerblich unsere Firma heißt „de_tail“ und wir sind unter www.graffiti-art-design.de zu erreichen.<br />
TN: vielen Dank für deine Zeit. design
</p>
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		<title>Ungeahnte Höhenflüge!</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 21:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Mit dem Sieg in München am vergangenen Sonntag kletterten unser Tigers auf Platz 6 der Tabelle und sind im Moment eines der heißesten Teams in der DEL! Neun der letzten zehn Spiele wurden gewonnen und seit sieben Heimspielen ist man am Pulverturm ungeschlagen! Die letzte Heimniederlage datiert vom 14.10.11 gegen die Iserlohn Roosters, die dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Sieg in München am vergangenen Sonntag kletterten unser Tigers auf Platz 6 der Tabelle und sind im Moment eines der heißesten Teams in der DEL! Neun der letzten zehn Spiele wurden gewonnen und seit sieben Heimspielen ist man am Pulverturm ungeschlagen! Die letzte Heimniederlage datiert vom 14.10.11 gegen die Iserlohn Roosters, die dann aber am vergangenen Freitag schon fast vorgeführt wurden und mit einem 6:2 völlig chancenlos nach Hause fahren mussten. Nach diesem Spiel geschahen dann gleich mehrere Dinge die man in Straubing auch nicht alle Tage erlebt! Bei der Siegesfeier mit der Mannschaft bittet die Fankurve den Trainer auf das Eis um ihn zu feiern und seine hervorragende Arbeit zu feiern! Wann hat es da schon mal gegeben? Dan Ratushny war dann auch ganz offenbar so überrascht von der Aktion das er nur kurz raus kam ein paar Mal gewinkt hat und sich gleich wieder zurück zog um sein Team feiern zu lassen. Aber ich schätze Mal das ihm so etwas auch noch nicht so oft passiert ist. Die etwas irritierte Reaktion sei ihm also verziehen, aber lieber Dan – wir üben das, dann wird das schon! Das nächste Mal dann eine leichte Steigerung bitte, vielleicht eine LaOla mit den Fans und beim Playoffeinzug hätten wir dann gerne einen Humba! Wie das geht kann er ja mal den Rene Röthke fragen…<a id="more-163"></a><br />
Der absolute Knaller nach den sechs Knallern gegen Iserlohn war natürlich Bruno „The Tanzbär“ St. Jacques! Seine Performance zu Michael Jacksons „Beat it“ war echt Klasse und an Bruno ist offenbar wirklich ein Entertainer verloren gegangen! Es war schon ein Schmankerl wie er das seine Runden gedreht hat!<br />
Was mich aber noch viel mehr fasziniert an der momentanen Situation ist die Tatsache, dass es sogar in unserem Forum zu „Danke“ Postings nach dem Spiel kam! Normalerweise gibt es immer einige Dauerkritiker und Berufsschwarzseher die das ein oder andere Haar in der Suppe finden. Und am Freitag? Nix! Gar nix! Statt dessen ein großes „Danke“ an das Team und die Trainer für die tollen Leistungen der letzten Wochen, einer Anerkennung der Erfolge – ohne Wenn und Aber! Ich war richtig verblüfft, freue mich aber sehr darüber das auch in unserem Forum das sehr oft zum Kritisieren, Besserwissen und Draufhauen genutzt wird mal derartige Postings zu lesen sind!<br />
Verdient haben die Beteiligten das auf jeden Fall! Zwar gab es auch im letzten Jahr mal kurzzeitige ähnlich gute Platzierungen in der Tabelle, aber das war in einer früheren Saisonphase und man war einfach zu sehr von der damaligen ersten Reihe abhängig. In dieser Saison ist das nicht so. Insgesamt 10 Spieler der Tigers haben im Saisonverlauf schon mehr als 10 Scorerpunkte gesammelt, man ist also nicht von einem oder zwei Topscorern abhängig sondern fast jeder ist mal für ein Tor gut! Defensiv hilft man sich gegenseitig und das sieht man vor allem an der Plus-Minus Statistik des diesjährigen Kaders. Viele unser Spieler sind hier im Plus, es gibt keinen großen Ausreißer nach unten und das ist ein Beweis für die mannschaftliche Geschlossenheit. Das unsere Tigers sich im Moment DEL-weit Respekt erarbeiten bzw. erkämpfen hat natürlich sehr viel mit dem System von Dan Ratushny zu tun. Das aggressive Forechecking macht die Tiger zu einem sehr, sehr unangenehmen Gegner und da es mittlerweile auch mit dem Tore schießen immer besser klappt ist heuer wirklich einiges drin. Unsere Sorgenkinder im Sturm kommen langsam aber sicher in Fahrt! Carsen Germyn läuft vermutlich jeden Tag mit Brotkrümeln über den Stadtplatz und füttert Tauben… denn offenbar hat ihm die Taube in Augsburg bzw. der Hinterlassenschaft wirklich Glück gebracht! Germyn hat seit diesem Spiel satte 12 Scorerpunkte gesammelt, gerade mal deren fünf waren es in allen Spielen vorher! Da kann man wirklich sagen der Knoten ist geplatzt! Bei Ryan Ramsay sieht es ähnlich aus, gerade mal 4 Punkte in den ersten 13 Spielen stehen aktuelle 11Punkte aus nur 7 Spielen gegenüber! Einzig Jean-Michel Daoust hinkt seinen beiden Kollegen noch ein wenig hinterher. Zwar stieg auch seine Punkteausbeute in den letzten Spielen deutlich an, aber er sollte vielleicht auch mal Taubenfüttern gehen, weil er oft einfach kein Glück hat! Mit etwas weniger Pech würden die Pfostenschüsse dann eben rein gehen und dann würde auch die Statistik passen. Die Arbeitseinstellung passt sowieso und das sieht man auch immer wieder auf dem Eis. Daoust ackert und rackert hat aber oft im Abschluss Schei… am Schläger!<br />
Die Tiger haben auf alle Fälle eine Lauf und den haben sie sich erarbeitet! Nach der (zu hoch ausgefallenen) Niederlage in Wolfsburg holte man am Wochenende 5 Punkte und mit jedem gewonnenen Heimspiel werden die Gegner mit noch mehr Respekt an den Pulverturm kommen! Wir haben wieder eine Festung und dazu noch eine klasse Stimmung – Was will man mehr? Sicherlich wird irgendwann die Heimserie mal reißen, aber dieses Team wird dann einfach weitermachen und eine neue starten!<br />
Mike-73
</p>
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